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1. Stufe: Anfragen und Wünsche

Wie es zu einer Diskussion über den Aufbau eines Besuchsdienstes kommt, ist ganz unterschiedlich und mitunter auch rein zufällig:
Es kann aus persönlicher Betroffenheit einzelner Gemeindeglieder (z.B. als pflegende Angehörige/r) an den Kirchenvorstand herangetragen werden.

  • Kontaktaufnahme und Kontaktpflege, nachgehende Seelsorge wird als ein Defizit in der Gemeindearbeit empfunden
  • strukturelle Veränderungen in den Gemeinden führen zu Diskussionen über die Chancen und Grenzen von Besuchsdienstarbeit. Dazu gehören: Kürzung von Stellen in der Kirchengemeinde, Erschließung eines Neubaugebietes (wie bekommen wir Kontakt...), Soziologische Veränderungen in einer Kirchengemeinde (z.B. Alterspyramide, Zuzug junger Familien in einem Neubaugebiet), Regionalisierung (effektive Nutzung von Ressourcen), Kürzere Liegezeiten im Krankenhaus, Verzahnung mit der Diakonie- und Sozialstation
  • Schwerpunktsetzung - Aus Überlegungen zur GemeindeentwicklungAufsuchende Gemeinde sein wollen als Ergebnis eines Leitbildprozesses
  • Hören-Sagen - Erzählungen und Berichte aus anderen Gemeinden
  • Sowohl einzelne Gemeindeglieder, die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, eine kleine Gruppe oder der Kirchenvorstand können diese Diskussion anregen.
  • Eine pflegende Angehörige erkundigt sich im Gemeindebüro nach einem Besuchsdienst,
  • ein Pastor sieht einen wachsenden Bedarf nach Kontaktpflege zu den Gemeindegliedern,
  • ein Vikar hat die Idee Singles um die 30 zu besuchen,
  • ein Kirchenvorsteher berichtet, dass der Vorbereitungskreis zur silbernen Konfirmation die Jubilare besucht,
  • der Kirchenvorstand berät über Stellenkürzungen...

Anfragen und Wünsche werden an den Kirchenvorstand gerichtet oder weitergeleitet.