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Kirche und Handwerk – von Anfang an eine Erfolgsgeschichte

Foto: Pierre Heinemann

Kirche und Handwerk verbindet eine lange Geschichte. Auf ihren ersten Seiten erzählt die Bibel: Gott ist ein Handwerker. Er machte den Menschen aus Staub von der Erde. Und er baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm (1. Mose 2, 7 und 22).

Ganz bildhaft beschreibt die Bibel, was Gott tut. Er benutzt Material wie ein Handwerker und er gestaltet das Material wie ein Handwerker. Mit seinen Händen baut Gott die Welt. Seine Schöpfung lässt ahnen, mit welcher Hingabe und Leidenschaft er zu Werk geht.

Groß vom Handwerk denken

Von Anfang an gehört das Handwerk zu Gottes Schöpfung und erfährt dadurch eine besondere Würdigung. Es ist herausgehoben aus der Vielzahl der Berufe. Sägen, backen, schrauben, schneidern, frisieren: Etwas mit den Händen tun, hat seinen eigenen Wert.

Bei einer Freisprechungsfeier hat ein Jahrgangsbester das zum Ausdruck gebracht, stolz und selbstbewusst: „Am Abend kann ich sehen, fühlen und greifen, was ich geschafft habe.“ Der Dachstuhl ist errichtet, das Auto repariert, das Brillenglas in die Fassung eingepasst, die Hochzeitstorte verziert. Und das überall in diesem Land, in jeder Stadt und jeder noch so entlegenen Region.

Handwerkerinnen und Handwerker sind hochqualifiziert für ihre Arbeit. Sie übernehmen Verantwortung im Betrieb und in Ehrenämtern. Viele von ihnen sind Mitglieder in Kirchenvorständen.

Zukunftsorientiert und wegweisend

Kirche und Handwerk erfüllen wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft. Das Handwerk wendet sein altes Wissen und Können modern und innovativ an. Es bildet überdurchschnittlich viele Jugendliche aus und lässt dabei keinen zurück. Mit großem Engagement werden Geflüchtete und Menschen mit Behinderung gefördert.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Handwerk im Klimaschutz zu. Das Handwerk steht für Bewahrung und Erhaltung. Es kennt eine Ethik des "Genug". Seine Betriebe, die oft von Generation zu Generation weitergegeben werden, sind auf Nachhaltigkeit angelegt.

Das Handwerk ist überall präsent. Es ist außerordentlich gut organisiert und pflegt eine beeindruckende Diskussionskultur.

Miteinander Gottes Welt bauen

Foto: Pierre Heinemann

Kirche und Handwerk schätzen einander. Handwerkerinnen und Handwerker bauen Kirchen und halten sie instand. Sie verstehen sich auf die Kunst des Glockengießens und das Bauen von Orgeln. Biblische Bilder schmücken die Innungszeichen der Gewerke. Bei jedem Festakt erinnert das Handwerk an seinen Ursprung mit der Bitte: „Gott segne das ehrbare Handwerk.“

Kirche und Handwerk begegnen einander. Sie feiern Handwerksgottesdienste zu Beginn eines Gildetages oder zur Wiedereröffnung einer renovierten Kirche. Pastoren und Superintendentinnen bringen in Grußworten und Festreden ihre Wertschätzung für das Handwerk zum Ausdruck. Im Gespräch mit dem Kreishandwerksmeister oder der Obermeisterin erfahren sie von den Herausforderungen im Handwerk.

Kirche und Handwerk gestalten miteinander die Gegenwart. Gemeinsam bauen sie an Gottes Welt, bunt und ideenreich.
Machen Sie mit?!

Ich freue mich auf Sie.

Kontakt

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Hille de Maeyer
Tel.: 0511 1241-461
Fax: 0511 1241-900
Aufgabenbereich:

Referentin für Kirche und Handwerk

Anna Hoffer
Tel.: 0511 1241-449
Fax: 0511 1241-900
Aufgabenbereich:

Verwaltungsangestellte

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Handwerker können das!

Pfiffig und witzig gemacht. Gutes Handwerk!

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