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Kirche und Handwerk – von Anfang an eine Erfolgsgeschichte

Kirche und Handwerk verbindet eine lange Geschichte. Auf ihren ersten Seiten erzählt die Bibel: Gott ist ein Handwerker. Er machte den Menschen aus Staub von der Erde. Und er baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm (1. Mose 2, 7 und 22).

Ganz bildhaft beschreibt die Bibel, was Gott tut. Er benutzt Material wie ein Handwerker und er gestaltet das Material wie ein Handwerker. Mit seinen Händen baut Gott die Welt. Seine Schöpfung lässt ahnen, mit welcher Hingabe und Leidenschaft er zu Werk geht.

Groß vom Handwerk denken

Von Anfang an gehört das Handwerk zu Gottes Schöpfung und erfährt dadurch eine besondere Würdigung. Es ist herausgehoben aus der Vielzahl der Berufe. Sägen, backen, schrauben, schneidern: Etwas mit den Händen zu tun, hat seinen eigenen Wert.

Bei einer Freisprechungsfeier hat ein Jahrgangsbester das zum Ausdruck gebracht, stolz und selbstbewusst: „Am Abend kann ich sehen, fühlen und greifen, was ich geschafft habe.“ Der Dachstuhl ist errichtet, das Auto repariert, das Brillenglas in die Fassung eingepasst, die Hochzeitstorte verziert.

Wie wunderbar ist das denn …

Kirche und Handwerk bewahren ihr Wissen um die Gemeinsamkeiten in lebendigen Traditionen. Handwerkerinnen und Handwerker bauen seit alters die Kirchen und halten sie instand. Sie verstehen sich auf die Kunst des Glockengießens und das Schmieden von Abendmahlskelchen. Biblische Bilder zieren manches Innungszeichen. Und bei jedem Festakt erinnert das Handwerk an seinen Ursprung mit der Bitte: „Gott segne das ehrbare Handwerk.“

Für Kirche und Handwerk ist das ein wunderbarer Grund, auch die Gegenwart zu gestalten – miteinander. Frauen und Männer feiern Handwerksgottesdienste zu Beginn eines Gildetages oder in einer ausgeräumten Kirche auf der Baustelle. Superintendentinnen und Pastoren erzählen in Grußworten und Festreden von ihrer Wertschätzung für das Handwerk. Im Gespräch mit dem Kreishandwerksmeister oder der Obermeisterin erfahren sie von den Herausforderungen im Handwerk.

Kirche und Handwerk gestalten miteinander die Gegenwart, bunt und ideenreich. Machen Sie mit?!

Ich freue mich auf Sie.

Kontakt

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Hille de Maeyer
Tel.: 0511 1241-461
Fax: 0511 1241-900
Aufgabenbereich:

Referentin für Kirche und Handwerk

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