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Frauen für den Frieden

Nachricht 04. November 2022

Der Krieg gegen die Ukraine hat die Diskussion um eine globale Friedensordnung neu entfacht. „Alte Denkmuster greifen nicht mehr, neue Perspektiven sind nötig“, sagt Landesfrauenpastorin Susanne Paul. „Gerade von Frauen kommen wichtige Impulse, aber sie werden noch zu wenig gehört!“ Dabei gäbe es fundierte und durchdachte Positionen von Frauen, die öffentliche Diskussionen weiterbringen könnten. Außerdem zeigen Studien, so die Landesfrauenpastorin, wie wichtig es sei, Frauen bei Friedensverhandlungen angemessen zu beteiligen, um nachhaltige und gerechte Ergebnisse zu erzielen. „Deshalb ist es notwendig, die Positionen von Frauen, die schon lange in der Friedens- und Außenpolitik aktiv sind, zu hören und zu diskutieren. Das möchten wir mit diesen digitalen Veranstaltungen zur feministischen Friedenspolitik erreichen“, so Paul.

Am 8. November um 19 Uhr ist Dr. Hannah Neumann zu Gast und spricht zum Thema Feministische Außen- und Friedenspolitik. Sie ist seit 2019 Mitglied im Europaparlament und setzt sich neben ihrem Engagement in der Friedenspolitik besonders für die Beteiligung von Frauen an Friedensverhandlungen ein.

Am 11. November um 19 Uhr sprechen Ruth Rohde und Jennifer Menniger über die feministische Friedenpolitik. Rohde setzt sich mit der Rüstungsindustrie kritisch auseinander und arbeitet an der Aufdeckung von Korruption in der globalen Rüstungsindustrie. Menninger ist Geschäftsführerin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF).

Zu beiden Veranstaltungen ist die Anmeldung über dorothea.rubarth@evlka.de möglich. Die angemeldeten Teilnehmenden erhalten einen Zoom-Link zugeschickt.

Anmeldung

Zu den Vortrags-Veranstaltungen ist die Anmeldung über dorothea.rubarth@evlka.de möglich.

Die angemeldeten Teilnehmenden erhalten einen Zoom-Link zugeschickt.

Ansprechpartnerin

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Susanne Paul

Landespastorin für Arbeit mit Frauen