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Weltgebetstag

WGT-Werkstatt in Lingen. Foto: Rita Steinbreder

Weltgebetstag (WGT)
Frauen aller Konfessionen laden ein zum Gottesdienst

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Menschen weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jährlich von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. Auch in unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen in ökumenischen (= konfessionsübergreifenden) Gruppen den Weltgebetstag. Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene!

Frauen, die sich beim Weltgebetstag engagieren, sind solidarisch und übernehmen Verantwortung, weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert beten – betend handeln“ („Informed Prayer – Prayerful Action“). Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen.

Überweisung der Kollekte
Bankverbindung:
Weltgebetstag e.V., Stein
Evangelische Bank
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
Verwendungszweck: Kollekte, PLZ und Ort nennen

Mehr Informationen

Weltgebetstag 2020

Weltgebetstag 2020 - "Steh auf und geh!"

- Simbabwe –

Simbabwe war ursprünglich ein fruchtbares und reiches Land. Das Großreich Simbabwe (13. bis 15. Jhd.) handelte mit Elfenbein, Gold und Hirse. Heute prägen wirtschaftliche und soziale Not das Bild im Land.

Mit großen Hoffnungen startete das Land 1980 in die Unabhängigkeit. Das rassistische weiße Regime schien überwunden, aus Rhodesien wurde wieder Simbabwe. Doch Robert Mugabe entpuppte sich als autoritärer und repressiver Machthaber. Unterdrückung und Gewalt gehören zum Alltag. 90 Prozent der Menschen sind ohne feste Arbeit, Nahrungsmittel sind kaum noch zu bezahlen. 2017 wurde Mugabe durch einen Militärputsch abgesetzt. Allerdings blieben dieselben Eliten an der Macht, so dass sich für die Bevölkerung nicht wirklich etwas verbessert.

„Steh auf und geh!“ sagt Jesus zu dem Mann, der seit 38 Jahren am See Bethesda auf Heilung wartet und jede Hoffnung aufgegeben hat (Joh. 5). Die WGT-Frauen aus Simbabwe hören diese Aufforderung auch für sich und für uns alle. Sie schreiben: „Steh auf! Nimm deine Matte und Geh! - diese Aufforderungen gelten uns allen; wir sollen uns  nicht fürchten, nach Gottes Wort zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung; Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. … Jesus befähigt uns, gesund zu werden, indem wir etwas tun für die Veränderung, die Gott uns anbietet.“

Diesen starken Frauen geben wir beim Weltgebetstagsgottesdienst unsere Stimmen und machen uns mit ihnen auf den Weg.