Foto: Friebe

Schwarzbrot aus der Arbeitswelt

Auftakt

Die Reihe „Schwarzbrot aus der Arbeitswelt“ ist eine Interview-Reihe, die arbeitsweltbezogene Themen mit wenig Beachtung aber großer Bedeutung in den Fokus stellt. So wie das Schwarzbrot in Ostfriesland ein kräftiges, nahrhaftes, gar elementares Lebensmittel ist, so sind auch die Themen in dieser Reihe kräftig, substantiell – und nicht immer „leichte Kost“.

Die erste Staffel startet am 20. Januar und umfasst fünf Folgen. Diese werden im Zwei-Wochen-Rhythmus auf dem YouTube-Kanal des KDA Hannovers veröffentlicht.

Erste Staffel

Für die erste Staffel haben wir uns Gesprächspartner*innen aus den arbeitsweltbezogenen Diensten der Hannoverschen Landeskirche gesucht. Die Interviews bieten so einen Einblick in die Vielfalt der Arbeitsbereiche. Eine geplante zweite Staffel soll den Blick auf weitere Facetten der Arbeitswelt richten.

Erste Folge

Die Pastorin für den Kirchlichen Dienst auf dem Lande, Ricarda Rabe, berichtet von ihrer Arbeit an der Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Kirche und Gesellschaft. Ihr Herzensthema: Die Evangelische landwirtschaftliche Familienberatung (kurz: ELF), deren ehrenamtliche Berater*innen Familien auf landwirtschaftlichen Betrieben in Krisen und Konflikten begleiten und unterstützen.

Mehr Infos gibt’s auf: www.kirche-landwirtschaft.de


Zweite Folge

Peer Detlev Schladebusch ist Pastor, Mitgründer des Projekts Spiritual Consulting und war viele Jahre Referent im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt mit Sitz in Wolfsburg – im Herzen der Automobilindustrie Niedersachsens. Er begleitete schon viele Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in persönlichen und strukturellen Veränderungsprozessen und kann berichten, welchen Herausforderungen sich Mensch und Organisation in Transformationsprozessen stellen müssen. Und wie diese gemeistert werden könnten.

Mehr Infos gibt´s auf: https://www.spiritual-consulting.de/ 

Schramme der Talk: https://www.youtube.com/channel/UCLkgLcwBQPsxU4-KDpc2Gew

Dritte Folge

Beate Schulte, Referentin für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Oldenburgischen Landeskirche, stellt das Jobcenter der Zukunft vor. Überwindung von Armut, Motivation und Bürokratismus – diese und mehr „Thesen für das Jobcenter der Zukunft“ regen zum Nachdenken an und entfalten eine positive Vision für die Arbeitsstellenvermittlung.

Die ganze Broschüre zum Nachlesen: „Jobcenter der Zukunft“ - Ev. Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt (kwa-ekd.de)

Die Pressemitteilung des KWA und der Diakonie: Pressemitteilung: Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft - Ev. Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt (kwa-ekd.de)

Vierte Folge

Arbeitsschwerpunkt von Detlef Sauthoff, systemischer Mediator und Referent für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, ist die arbeitsweltnahmen Beratung. Er berichtet über die Auswirkungen von Corona auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und über die Herausforderungen vor denen, neben den Betroffenen, auch Kollegen und Vorgesetzte von Long-Covid-Patient*innen stehen.

Mehr Infos zu Detlef gibt’s auf: https://www.detlef-sauthoff.com/

Fünfte Folge

Hille de Maeyer ist Handwerkspastorin der Hannoverschen Landeskirche und ihr Herzensthema ist die Ausbildung im Handwerk. Sie berichtet über Stolz und Glück im Handwerk, über die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildung und über gelebte Nachhaltigkeit in der Handwerksbranche. Wussten Sie, dass es 130 Ausbildungsberufe gibt?  

Mehr Infos zur Ausbildung im Handwerk: www.lehrstellen-radar.de

Laura & Laura

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Laura Kawerau

Referentin für den Kirchlichen Dienst auf dem Lande
Agrarwissenschaflterin M.Sc.agr

Lesen Sie mehr über Laura Kawerau

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Laura Bekierman

Referentin für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt mit Schwerpunkt in der Wirtschaftsregion Hannover

Lesen Sie mehr über Laura Bekierman
Stellt sich den Fragen von Laura Bekierman (li.) und Laura Kawerau (re.): Pastorin Ricarda Rabe. Foto: Phil Becker
Stellt sich den Fragen von Laura Kawerau (li.) und Laura Bekierman (re.): Pastor Peer Schladebusch. Foto: Phil Becker
Laura Kawerau (mi.) und Laura Bekierman (re.) zu Besuch bei Detlef Sauthoff (li.). Foto: Phil Becker
Laura Kawerau (re.) und Laura Bekierman (li.) im Gespräch mit Handwerkspastorin Hille de Maeyer (mi.). Foto: Phil Becker

Über Schwarzbrot aus der Arbeitswelt

Wie kamen wir auf die Idee?

Laura Kawerau: „Als ich im November 2020 beim KDL anfing, erzählte mir Ricarda bald von der ELF, der ev. landwirtschaftlichen Familienberatung. „Was für ein tolles Engagement“, dachte ich – und wie schade, dass die Ehrenamtlichen kaum in der Öffentlichkeit auftreten können, weil sie anonym bleiben sollen. Gepaart mit dem Gedanken, auch unsere Arbeit des KDA und KDL in den sozialen Medien stärker zu präsentieren, kamen wir zwei Lauras dann auf dieses Interview-Format und hatten Ricarda gleich als unsere erste Interviewpartnerin gewonnen. „Schwarzbrot-Themen“ gibt es in vielen Bereichen der Arbeitswelt und denen wollen wir hiermit eine Plattform bieten."

Welche Herausforderungen gab es bisher?

Laura Bekierman: „Wir haben nun die ersten Folgen gedreht und schon wirklich spannende Themen von unseren Gesprächspartner:innen erfahren. Von Herausforderungen in landwirtschaftlichen Betrieben über Führungskultur in Transformationsprozessen bis hin zum Jobcenter der Zukunft. Eine Herausforderung lag im Kürzen der Videos. Es gibt so viele interessante angrenzende Themen, da fällt es manchmal schwer, den Fokus auf einem Thema beizubehalten."

Wie soll’s weitergehen?

Laura Kawerau: „Zunächst wollen wir noch einige weitere unserer Kolleg:innen interviewen und von ihren „Schwarzbrot-Themen“ hören. Perspektivisch würde ich aber auch gerne Menschen aus ganz anderen Kontexten interviewen und das „Unsichtbare“ unserer Arbeitswelt sichtbar machen – möglichst facettenreich und aus unterschiedlichen Perspektiven."