100 Jahre Waldorfschule: Freie Schule oder weltanschaulich gebundenes Konzept?

Umstritten ist, wie weit die Anthroposophie Rudolf Steiners die Waldorfschulen prägt. Handelt es sich um eine Schule in der Tradition der Reformpädagogik am Anfang des 20. Jahrhunderts oder um „Erziehung auf Basis eines Geistersehers“ wie Kritiker behaupten?

In diesem Jahr feiern die Waldorfschulen ihr hundertjähriges Bestehen. Die Geschichte der Waldorfschulen ist eine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile gibt es in Deutschland 245 und weltweit ca. 1100 Schulen, die sich auf das Modell der ersten Waldorfschule berufen, die 1919 von dem Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner und dem Fabrikanten Emil Molt in Stuttgart gegründet wurde.
Umstritten ist, wie weit die Anthroposophie Rudolf Steiners die Waldorfschulen prägt. Handelt es sich um eine Schule in der Tradition der Reformpädagogik am Anfang des 20. Jahrhunderts oder um „Erziehung auf Basis eines Geistersehers“ wie Kritiker behaupten?
Die Veranstaltung will der Frage nachgehen. Auf dem Programm stehen der Besuch einer Waldorfschule und Begegnungen mit Schüler*innen und Lehrer*innen und die kritische Auseinandersetzung mit der Anthroposophie und der Steinerschen pädagogischen Konzeption. Referent ist u. a. der Bildungsforscher Professor Heiner Ullrich, Mainz, der sich intensiv mit der Waldorfpädagogik auseinandergesetzt hat.

Wann

Anmeldung / Kartenvorverkauf

Ines Krüger
0511 1241-452