Stützen biblische Texte häusliche Gewalt?

Beschreibung

Theologische Reflexion im Rahem der Ausstellung "Rosenstraße 76"

„Rosenstraße 76“ – Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erleben, wie erschreckend alltäglich Gewalterfahrungen in der Familie und im nahen Umfeld sind. Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen finden sich auch in biblischen Texten. Tamar wird von ihrem Bruder vergewaltigt (2. Sam 13), die Töchter Lots werden beide schwanger durch ihren Vater (Gen 19,1-38) und Paulus fordert die Frau auf, sich dem Mann unterzuordnen (1.Tim 2,12; 1.Petrus 3). Wie sind diese Texte heute zu verstehen? Wie verhalten sie sich zu Gewalterfahrungen heute: Sind sie eine „Wurzel von Gewalt gegen Frauen oder Chance ihrer Überwindung?“ (Frank Crüsemann)
Wir nehmen die Ausstellung „Rosenstraße 76“ zum Anlass, kritisch die eigene biblische und kirchliche Tradition in den Blick zu nehmen. Gibt es Texte oder Traditionen, die häusliche Gewalt stützen und deren unheilvoller Wirkungsgeschichte wir uns stellen müssen?
Impulsreferate aus männlicher und weiblicher Perspektive führen ins Thema ein. Eine anschließende Podiumsdiskussion nimmt die Fragen des Publikums auf.
(Die Ausstellung "Rosenstraße 76" ist ganzjährig in Osnabrück zu besuchen.
Kontakt: 0541 76018 950 und www.rosenstrasse76-osnabrueck.de)

Informationen zu den Ausführenden

Leitung. Rita Steinbreder, Guido Schwegmann-Beisel (Männerarbeit)
Referent*in: Prof. Dr. Michaela Geiger, Prof. Dr. Andreas Kubik-Boltres

Wann

Veranstalter

Arbeit mit Frauen

Anmeldung / Kartenvorverkauf

Rita Steinbreder
Steinbreder@kirchliche-dienste.de

Eintrittspreis/Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos