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Forum 2: Glaube - Alter - Spiritualität

V 5: Glaube – Alter – Spiritualität (max. 60 TN)

Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung gehören zusammen

Glaube und Spiritualität öffnen in jeder Lebensphase den Blick für die Gemeinschaft und für gesellschaftliche Verantwortung. Spiritualität und Handeln gehören zusammen, stets geht es darum, sich als Teil der Gemeinschaft zu sehen, sich aktiv und kreativ mit der eigenen Umgebung auseinanderzusetzen und das Zusammenleben von Menschen zu stärken.

Gerard Minnaard
Woltersburger Mühle, Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung
engagiert sich ehrenamtlich seit vielen Jahren für das Allgemeinwohl. Er ist Initiator der Uelzer Tafel e.V., die an bedürftige Menschen Lebensmittel verteilt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld von Minnaard bildet das Projekt IDA – Integration durch Arbeit. Dieses soziale Dienstleistungszentrum organisiert auf Stundenbasis Arbeit für Menschen, die keine reguläre Arbeitsstelle haben mit dem Ziel, diese durch Arbeit aktiv in die Gemeinschaft zu integrieren.

Älter werden – weiter wachsen

Unter dieser Überschrift wird Schwester Ruth Impulse aus ihrer langjährigen Erfahrung als Ordensfrau und Geistliche Begleiterin einer evangelischen Kommunität einbringen. Auch im Kloster und im Zusammenleben einer Schwesternschaft muss das Altwerden in besonderer Weise bedacht und gestaltet werden. Dazu dienen regelmäßige Treffen von Schwestern verschiedener Kommunitäten, die sich einmal im Jahr zum Thema „Geistlich alt werden“ treffen.

Schwester Ruth Meili CCR (1941),
Schwanberg
ist seit 1971 Glied der evangelischen Ordensgemeinschaft Communität Casteller Ring (CCR). Sie ist im Ländli aufgewachsen, hat eine Ausbildung als Lehrerin und Theologin und eine Zusatzausbildung in geistlicher Begleitung und Leitung von Einkehrtagen, Retraiten und Exerzitien. Sie war einige Jahre vollzeitliche Mitarbeiterin in den Vereinigten Bibelgruppen (VBG). Heute lebt, betet und arbeitet sie im Mutterhaus auf dem Schwanberg in der Nähe von Würzburg.

Moderation: Franziska Müller-Rosenau, Bettina Rehbein, Renate Böttger

V 6: Auf der Suche nach tragenden Gottesbildern – wenn sich die Gottesbilder im eigenen Leben wandeln (max. 20 TN)

Gottesbilder wandeln sich im Laufe der Zeiten und im eigenen Leben. Manche Menschen erinnern sich noch an ein konkret-kindliches Bild von einem fürsorglichen Vater im Himmel aus Kindertagen. Doch für viele haben sich solche Bilder aufgelöst und sind durch eher abstrakte und verschwommene Gottesbilder abgelöst worden. Wie die eigene Identitätsentwicklung, so unterliegt auch die Glaubensentwicklung einem lebenslangen Veränderungsprozess. Der Umgang damit braucht Aufmerksamkeit und Sensibilität.

Prof. Dr. Michael Utsch
Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin

V 7: Geistliche Biografiearbeit (max. 20 TN)

Den eigenen Lebensweg würdigen und wertschätzen. Zurückblicken, sich selbst in allen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Facetten erforschen, das von Gott geschenkte Leben in seiner Vielfalt anerkennen und annehmen – dazu kann biografisches und therapeutisches Schreiben verhelfen.

Prof. Dr. med. Silke Heimes
Institut für Kreatives und Therapeutisches Schreiben (KUTS), Darmstadt
Amélie zu Dohna
Kirche im Tourismus, Haus kirchlicher Dienste

V 8: Unser Lebensweg. In Lebens-Übergängen wachsen (max. 20 TN)

„Die Krise als Chance“? Wie verhalten sich unsere Erfahrungen zu diesem verheißungsvollen Motto? Lebens-Übergänge haben unterschiedliche Gesichter wie zum Beispiel der Eintritt in den Ruhestand, ein schmerzhafter Verlust, das Übernehmen der Pflege eines nahen Angehörigen. Wie kann es gelingen, in Übergängen zu lernen und menschlich reifer weiterzugehen?

Nora Borris
Pastorin im Ruhestand und Transaktionsanalytikerin

V 9: Bibliolog – Aufbrechen, Neuwerden, Wege finden im Kontext eines biblischen Textes (max. 20 TN)

Ich habe mir die Geschichte „Die Emmausjünger“ (Lukas 24,13-35) ausgesucht, da man diese Geschichte wunderbar in unsere Zeit übertragen kann. Die Frage: „Was hat das mit
mir zu tun?“ wird beim Erleben dieser Geschichte spürbar nachempfunden. Die biblischen Texte sind nicht mehr nur Text, sondern werden lebensnah und lebendig. Ich bin immer wieder begeistert, wie aktuell und aussagekräftig die biblischen Geschichten heute noch sind und freue mich auf eine spannende Begegnung mit den Jüngern.

Christiane Huß
Geschäftsführerin der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft und Bibliologin

Forumsleitung

Amélie zu Dohna
Pastorin, Kirche im Tourismus,Haus kirchlicher Dienste
Franziska Müller-Rosenau
Landespastorin für Frauenarbeit, Haus kirchlicher Dienste
Cornelia Renders
Diakonin, Frauenwerk im Sprengel Göttingen