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Forum 4: Aktives Altern und Geschlechterperspektiven

V 14: Aktives Altern und Geschlechterperspektiven (max. 70 TN)

Unsere Bilder vom Alter wandeln sich rasant. Als alt gilt man erst ab 80 Jahren und alle wollen ganz lange fit und aktiv sein. Da kann dann das hohe Alter leicht ungewollt zum Horror werden. Ist das die Zukunft? Welche Altersbilder sind realistisch? Was unterscheidet Männer und Frauen im Alter? Die Referenten geben Einblicke in die Welt der sozialwissenschaftlichen Altersforschung.

Prof. Dr. Gerhard Wegner
Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover
Petra-Angela Ahrens
Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover

V 15: Rentnerleben – Erwartungen, Enttäuschungen, Entdeckungen (max. 20 TN)

Gibt es denn ein Rentnerleben? Altern ist wie Pubertät: Es passiert eine Menge - und selten ist man darauf vorbereitet. Endlich genießen? Und wie steht’s mit Pflichten im Rentenalter? Gelegenheit, um manches wieder gutzumachen? Das Fitnesscenter als Ersatzreligion? Warum zerbrechen Freundschaften? Flucht in die Partnerbeziehung? Was erleben Männer und Frauen unterschiedlich? Und warum Gespräche gefährlich sind.

Der Alltag zwischen Aktivität und Lustlosigkeit: Muss ich heute sollen, was die Altersforschung rät? Oder einfach nur leben?

Auf geht’s: Wo ist das Navi für „meinen“ Weg in den nächsten 30 Jahren?

Jörg Eikmann
Dipl. Psychologe, Braunschweig

V 16: Senioren – Kirchengemeinde – Biblische Innovationen (max. 20 TN)

In der biblischen Tradition finden sich differenzierte Altersbilder, die von der Wertschätzung der Älteren, aber auch von drastischen Erfahrungen mit der Last des Alters zeugen. iese Altersbilder haben bislang die Gemeindearbeit stark geprägt. Welche Bedeutung haben die biblischen Bilder des Alters für die heutige Gemeindepraxis?

Helmut Aßmann
Superintendent, Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt

V 17: Gleiche Chancen? Der kleine Unterschied im Alter (max. 20 TN)

Im kirchlichen Ehrenamt sind Frauen stärker vertreten als Männer. Männer sind dagegen häufiger in verantwortlichen Positionen tätig. Beteiligungs- und Zugangsmöglichkeiten sollten Frauen und Männern gleichermaßen gerecht werden. Aber welche Möglichkeiten und welche Wünsche bringen sie mit? Unter welchen Voraussetzungen gestalten sie die späteren Lebensphasen? Älter werden und aktiv sein - wie können in der Kirchengemeinde die Möglichkeiten und Bedürfnisse von Frauen und Männern zur Geltung kommen?

Impuls und Gespräch mit
Hella Mahler
Gleichstellungsbeauftragte
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

V 18: Altenarbeit weiter gedacht – Beteiligung ermöglichen, Freiräume schaffen, Bedingungen klären (max. 20 TN)

Die traditionell ausgerichtete Altenarbeit ist ein wertvoller Schatz unserer Kirche. Sie greift inzwischen jedoch zu kurz. Sie gerät zunehmend unter Druck, erodiert und führt zu Klagen über abnehmendes Interesse und über mangelnden Nachwuchs. Anhand innovativer Altenarbeitsprojekte zeigen die Referenten auf, wie freiwilliges Engagement, die Orientierung an den Lebensthemen der Menschen, eine Offenheit für Mitgestaltung und echte Teilhabe Gütekriterien und Erfolgsfaktoren auf dem Weg zu einer „neuen“
kirchlichen Altenarbeit darstellen.

Martin Erhardt
Zentrum Bildung der Ev. Kirche in Hessen-Nassau, Darmstadt
Katharina Henking
Superintendentin, Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld

Forumsleitung

Henning Busse
Landespastor für Männerarbeit, Haus kirchlicher Dienste
Susanne Decker-Michalek
Diakonin, Frauenwerk im Sprengel Stade
Horst Büshel
Diakon, Männerarbeit und Arbeit mit Älteren, Haus kirchlicher Dienste