kopfgrafik_transparent_zu_weiss_Weltanschauungen

Fotolia ©djama

Veranstaltungen

100 Jahre Waldorfschule: Freie Schule oder weltanschaulich gebundenes Konzept?

Mittwoch, 6. November 2019, 14:30 Uhr bis Donnerstag, 7. November 2019, 13:00 Uhr
Hanns-Lilje-Haus, Hannover

In diesem Jahr feiern die Waldorfschulen ihr hundertjähriges Bestehen. Die Geschichte der Waldorfschulen ist eine Erfolgsgeschichte. Mittlerweile gibt es in Deutschland 245 und weltweit ca. 1100 Schulen, die sich auf das Modell der ersten Waldorfschule berufen, die 1919 von dem Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner und dem Fabrikanten Emil Molt in Stuttgart gegründet wurde.

Umstritten ist, wie weit die Anthroposophie Rudolf Steiners die Waldorfschulen prägt. Handelt es sich um eine Schule in der Tradition der Reformpädagogik am Anfang des 20. Jahrhunderts oder um „Erziehung auf Basis eines Geistersehers“ wie Kritiker behaupten?

Die Veranstaltung will der Frage nachgehen. Auf dem Programm stehen der Besuch einer Waldorfschule und Begegnungen mit Schüler*innen und Lehrer*innen und die kritische Auseinandersetzung mit der Anthroposophie und der Steinerschen pädagogischen Konzeption. Referent ist u. a. der Bildungsforscher Professor Heiner Ullrich, Mainz, der sich intensiv mit der Waldorfpädagogik auseinandergesetzt hat.

Ich bin Dein Vater! Jungfrauengeburt, Trinität und andere religiöse Transformationen in der Star-Wars-Saga

Studientag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Seelsorge, Gemeindearbeit und Pastoral, sowie Weltanschauungsbeauftragte und Interessierte
Fr, 13. September 2019 - 9:30 - 16:00 Uhr
Kino im Künstlerhaus - Hannover

Veranstalter: Haus kirchlicher Dienste, Arbeitsfelder:
Kunst und Kultur / Östliche Religionen und Weltanschauungsfragen

Seit dem Ende der 1970er Jahre beeinflusst die Star-Wars-Saga die populäre Kultur in immer neuen Iterationen. George Lucas hatte für die drei ursprünglichen Filme bewusst Anleihen bei verschiedenen religiösen und gesellschaftlichen Gruppierungen und Bewegungen gemacht. Das daraus entstandene symbolische Universum hat in der Folge durch Aufnahme und Transformation durch Fans als auch Autoren und Filmemacher eine eigene Dynamik entwickelt. Es gibt verschiedene Prozesse der Kanon-Bildung und die damit aus der Religionsgeschichte bekannten Spaltungsprozesse. Fankulturen reinterpretieren das symbolische Universum und konstruieren je eigene Rituale und Bedeutungszuschreibungen.

Als im Jahr 2001 in Neuseeland die Jedi-Ritter bei der Volkszählung als Religion erschienen, erklärte das Vereinigte Königreich bei der Volkszählung im selben Jahr, dass trotz zahlreicher Selbstbekundungen von Jedi-Rittern in England und Wales Jedi-Ritter nicht als Religion akzeptiert werden würden.
Star-Wars als Religion ist also institutionell und kulturell in der Gegenwart präsent.

Welche Transformationen und Neuerungen die aktuellen Inszenierungen für die bereits etablierten spirituellen und religiösen Formen bringen, kann sich an den neuen Filmen und ihrer Rezeption in der Fan-Kultur zeigen.


Referent:
AOR Dr. Michael Waltemathe
Lehrstuhl für Praktische Theologie/Religionspädagogik
Evangelisch-Theologische Fakultät
Ruhr-Universität Bochum

Kooperationspartner:
Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung des Bistums Hildesheim,
Kommunales Kino - Kino im Künstlerhaus, Medienverleih/HkD, RPI Loccum,
Evangelische Akademie Loccum, Hannoversche Bibelgesellschaft e.V.,
Arbeitskreis Kirche und Film (INTERFILM)

Anmeldung

Ines Krüger
Tel.: 0511 1241-452
Abteilung / Referat:

Arbeitsfelder Kirche und Islam, Migration und Integration, Kirche und Judentum, Weltanschauungsfragen und östliche Religionen

Aufgabenbereich:

Verwaltungsangestellte

schnare_2014_600_nf_l
Jürgen Schnare
Tel.: 0511 1241-140
Aufgabenbereich:

Referent für Weltanschauungsfragen
Pastor