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Quelle: HkD

Einfach mal was (ein-)machen!

Nachricht 08. Juli 2020
Foto: pixabay

Der Sommer steht vor unserer Tür, im Garten tragen die Obstbäume reichlich Früchte und im Beet entwickeln sich die Zucchini prächtig. Aber wohin mit der ganzen Ernte? Die Nachbarn sind alle versorgt und für sich selbst ist die ganze Ernte zu viel? Eigentlich ist die Packung Linsen noch gut. Sie hat gerade mal das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, aber eine Verwendung dafür gibt es nicht.

Alles Lebensmittel für die Tonne?

Etwa ein Drittel aller weltweit erzeugten Lebensmittel wird nicht verzehrt, sondern weggeworfen. Alleine in der Bundesrepublik werden in Privathaushalten  jedes Jahr pro Kopf 55 kg Lebensmittel im Müll entsorgt. Vieles davon ist noch gut und kann verbraucht werden. Verschwendung ist nicht nur ein ethisches Problem – sie belastet auch die Umwelt. Für Herstellung und Transport der nicht genutzten Lebensmittel werden unnötig Energie, Wasser und Flächen beansprucht und zudem Dünge- und Pflanzenschutzmittel verwendet.

Es gibt viele Lösungsmöglichkeiten dafür, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden:

Obst kann zu Marmeladen und Chutneys eingekocht werden. Aus übrig gebliebenen Linsen kann eine schmackhafte Suppe gekocht werden. Überschüssige Lebensmittel können in einem Fairteiler – einer Abgabestation – gespendet werden. Gutes kann anderen Menschen zugutekommen und dabei Ressourcen geschont werden.

Möchten Sie in Ihrer Gemeinde ein nachhaltiges Nachbarschaftsprojekt starten? Vielleicht einen Fairteiler einrichten? Oder als Gruppe gemeinsam aus gespendeten Lebensmitteln für das nächste Gemeindefest kochen? 

Es gibt viele Möglichkeiten und Ideen, die als Nachbarschaftsprojekt im Rahmen des Projektes Zukunft leben gefördert und unterstützt werden. Wollen Sie mehr erfahren zum  Projekt  „Zukunft leben“? 

Informationen und Ideen für ein nachhaltiges Nachbarschaftsprojekt finden Sie hier:  https://www.kirchliche-dienste.de/arbeitsfelder/umweltschutz/zukunft-leben/.