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Quelle: HkD

Kleiner Hebel – große Wirkung

Nachricht 28. Oktober 2020

Energiespartipps

In den meisten Haushalten werden immer mehr Elektrogeräte angeschafft und genutzt. Oft gibt es heute pro Person einen Laptop oder ein Tablet, wo man sich früher ein Gerät mit der ganzen Familie geteilt hat. Außerdem gibt es immer mehr Erweiterungen zu den einzelnen Systemen, wie Soundsysteme oder leistungsstarke Grafikkarten, die zusätzlich Strom verbrauchen.

Schon bei der Produktion von Unterhaltungselektronik wird viel Material und viel Energie benötigt. Einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz kann schon beim Kauf von Unterhaltungselektronik geleistet werden. Achtet man darauf, dass der Hersteller möglichst eine lange Garantie und einen Reparaturservice anbietet, Verschleißteile wie der Akku einfach und kostengünstig ausgetauscht werden können, schont man nicht nur seinen Geldbeutel, sondern trägt auch dazu bei, dass weniger Ressourcen, Energie und Rohstoffe verbraucht werden.

Besonders Ressourcen schonend ist der Kauf von gebrauchten Elektronikgeräten. Es gibt ein breites Angebot von Second-Hand-Händlern, die überarbeitete Computer, Laptops, Smartphones zum Kauf anbieten.

Doch nicht nur bei der Auswahl, auch beim Benutzen von Computer, Fernseher und Co kann häufig Einiges an Strom gespart werden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind viele Arbeitsplätze aus den Büros ins Home-Office verlagert worden. Computer und andere IT-Geräte verursachen fast ⅕ des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten. Wer seinen Energieverbrauch im Blick behalten möchte, sollte auf die Nutzung von elektronischen Geräten achten.

Bei Laptops, Tablets und auch Smartphones kann in der Regel der Energiesparmodus aktiviert werden. Das Gerät geht schneller in den Standby, einzelne Hardware-Komponenten und Apps/Software werden bei Nicht-Nutzung ausgeschaltet und die Displaybeleuchtung wird reduziert. Werden die Geräte längere Zeit nicht genutzt, sollten sie heruntergefahren werden und vom Strom getrennt werden.

Dabei helfen Steckdosenleisten mit eingebautem Netzschalter. Ein Knopfdruck, schon werden alle Geräte abgeschaltet. Das schont den Akku und spart Energie.

Auch ein dauerhaft eingeschalteter Router treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Selbst wenn das WLAN nicht genutzt wird, verbraucht er 5 bis 20 Watt. Da lohnt es sich besonders nachts und während des Urlaubs, den Router vom Strom zu trennen. Der unnötige Dauerbetrieb schlägt mit 11,- bis 44,- Euro im Jahr zu Buche. Gönnen Sie dem Router daher ruhig ab und an eine Pause.

Wer sich von einem Energieberater konkrete Stromspar-Tipps geben lassen möchte, kann das meist kostenlose Angebot von örtlichen Energieanbietern, Klimaschutz- und Energieagenturen in Anspruch nehmen. Bundesweit werden die kostenfreien Beratungen der Verbraucherzentrale zum Energiesparen im Haushalt (Basis Check) oder für explizit einkommensschwache Haushalte der Stromspar-Check angeboten.

Jeder von uns kann seinen Beitrag zum Umwelt und Klimaschutz leisten, indem wir unserem täglichen Energieverbrauch Beachtung schenken und daran denken, den Ausschalter zu drücken.

Weitere Informationen zum Thema Energieeinsparungen finden Sie online hier https://www.co2online.de/energie-sparen/

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