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Quelle: HkD

Heizen mit erneuerbaren Energien in kirchlichen Gebäuden

Klimaneutralität bis 2045 in Deutschland, das gilt auch für uns als Landeskirche. Besonders denkmalgeschützte Sakralgebäude sind teilweise aber kaum zu dämmen. Dann heißt Klimaneutralität entweder aufs Heizen zu verzichten, oder mit erneuerbarer Energie zu heizen. (Zur Not könnte man bei der Klimakollekte kompensieren.) Bislang stehen folgende erneuerbare Energiequellen für kirchliche Gebäudeeigentümer zur Verfügung:

  • Umweltwärme (Erdwärme oder Luft, genutzt mittels Wärmepumpe)
  • Strom (sofern aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt)
  • Holz (besonders als Pellets, im Ausnahmefall auch als Hackschnitzel)
  • In seltenen Fällen Biogas (z. B. als Energiequelle für ein Nahwärmesystem)

Als erneuerbare Energiequelle zum Heizen kann alles bezeichnet werden, für das keine CO2-Steuer fällig wird.

Damit ab sofort möglichst keine neuen Wärmeerzeuger in kirchliche Gebäude gebaut werden, die noch fossile Energieträger haben (Öl und Gas) bezuschusst die Landeskirche zusätzlich zur staatlichen Förderung den Einbau von Wärmeerzeugern mit erneuerbaren Energiequellen. Lesen Sie in der Rundverfügung und in den Kriterien für die Zuschussvergabe, welche Bedingungen dafür gelten.

Bevor kirchliche Bauherren in eine neue Heizung investieren, müssen Sie sich zwingend mit dem Gebäudemanagement (Energiemanagement) ihres Kirchenkreises abgestimmt haben. Bei Sakralgebäuden und denkmalgeschützten Gebäuden ist zusätzlich von Beginn der Planungen an die enge Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Bau- und Kunstpflege erforderlich. Nur für landeskirchliche Gebäude muss die Anlage 2 (siehe unten Downloads) beigefügt werden.

Klimaschutz mittels erneuerbarer Energie ersetzt niemals, auch nicht bei historischen Kirchen, jede mögliche Anstrengung Energie einzusparen und Energie effizient zu nutzen.

Für inhaltliche Fragen wenden sie sich an:

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Reinhard Benhöfer
Tel.: 0511 1241-559

Referent für Umwelt- und Klimaschutz

Für Fragen zum Antragsverfahren wenden sie sich bitte an:

Bettina Valtr
Tel.: 0511 1241-510

Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz

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