Wer kann wie mitmachen?

Für das Projektförderjahr 2023 gibt es ein 2-stufiges Bewerbungsverfahren.

  1. Teilnahme Auftaktveranstaltung am 13.Januar 2023 von 16 Uhr bis 19 Uhr per Zoom
  2. Onlinebewerbung für Teilnehmer der Auftaktveranstaltung vom 14.Januar 2023 bis 10.Februar 2023

Alle Kirchengemeinden der Ev.- luth. Landeskirche Hannovers, die an Biodiversität interessiert sind, können mitmachen. Ab dem 6.Dezember 2022 können sich Vertreter*innen der Gemeinde über den dann hier stehenden Anmeldelink zur Auftaktveranstaltung am 13.Januar 2023 anmelden. Um am weiteren Bewerbungsverfahren teilnehmen zu können, ist eine Teilnahme an der Veranstaltung zwingend erforderlich (es können ein oder mehrere Mitglieder einer Kirchengemeinde teilnehmen). Die Teilnahme ist jedoch keine verbindliche Anmeldung zum Bewerbungsverfahren, so dass sich jede*r Interessierte gerne anmelden kann, um mehr Informationen zum Projekt zu erhalten.

Im Nachgang zur Auftaktveranstaltung erhalten alle Teilnehmenden eine Link über den, bei weiterem Interesse an der Teilnahme am Projekt BICK, die Bewerbung bis zum 10.Februar 2023 erfolgen kann.

Wir möchten Sie jetzt schon darauf hinweisen, dass wir für die Bewerbung einen Beschluss des Kirchenvorstands benötigen, so dass Sie sich frühzeitig zwischen dem 14.Januar 2023 und dem 10.Februar 2023 verabreden können.

Nach Eingang der Bewerbungen, folgt die Prüfung der Anträge und Bewertung der Förderfähigkeit. Zur Einschätzung dieser wird es möglicherweise Kennlerngespräche geben. Diese können telefonisch oder per Zoom erfolgen. Ziel des Vorgespräches ist es, die Potentiale und Möglichkeiten innerhalb einer Kirchengemeinde vertiefend kennenzulernen. Es ist wichtig, dass Kirchenvorstand und Pastor*innen das Projekt unterstützen. Für die Erfüllung der Aufgaben (Öffentlichkeitsarbeit, Pflege- und Gießpaten für Pflanzen, Pflegepaten für Artenschutzmaßnahmen) wird eine Gruppe Ehrenamtlicher von mindestens 4 Personen benötigt, die bereit ist sich im Projekt aktiv und langfristig einzubringen.

Ausgewählte Kirchengemeinden vereinbaren mit den Referentinnen Termine für Check, Workshop und Aktionstag und erhalten einen Bescheid mit konkreten Vereinbarungen, Zielen und Abläufen zwischen dem Projekt BiCK und der Kirchengemeinde, der vom Kirchenvorstand unterzeichnet werden muss.

Zum Projektbeginn sollen die Schöpfungsbotschafter*innen benannt werden. Diese Multiplikatoren sind bereit, andere in der Gemeinde zu motivieren, zu informieren und zur Nachahmung anzuregen. Sie übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit zum Natur- und Artenschutz und entwickeln die Maßnahmen aus BiCK für ihre Kirchengemeinde weiter. Sie dienen als Multiplikatoren und Ansprechpersonen in ihrer Kirchengemeinde. Die beiden Schöpfungsbotschafter-Schulungen (1x per Zoom im Frühjahr und 1x in Präsenz im Sommer) sind für die Schöpfungsbotschafter*innen Pflichttermine. Die Schulungstermine werden wir spätestens mit Auswahl der geförderten Gemeinden bekanntgeben.

In Frühjahr finden die Checks statt, zeitnah anschließend die Workshops (Maßnahmenabsprache). Die Maßnahmenumsetzungen und weitere Aktionstage zur Biodiversitätsförderung können im Sommer und Herbst durchgeführt werden. Nach jedem der Termine finden verbindliche Befragungen der Teilnehmenden aus der Kirchengemeinde für die Projekt-Evaluation statt. Diese sind anonymisiert.

Ziel des Biodiversitätschecks ist es, dass wir die örtlichen Gegebenheiten kennenlernen und die Potenziale der ökologischen Aufwertung identifizieren. Wichtig hierbei ist zu analysieren, was an wertvollen Lebensräumen, Arten und Gegebenheiten bereits vor Ort existiert, das unbedingt weiter zu erhalten ist. An diesem Biodiversitätscheck mit der Fachreferentin sollen möglichst Personen aus der Kirchengemeinde (Pastor*innen, KV-Mitglieder, Küster*innen und Gärtner*in, Ehrenamtliche) und auch am Thema interessierte Personen, benachbarte Kirchengemeinden, lokale Presse und lokale Naturschutzgruppen teilnehmen.

Die aufbereiteten Ergebnisse der Begehung und die Maßnahmenvorschläge werden der Gemeinde durch die Referentin im Workshop (in Präsenz oder per Zoom) vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Details für die Maßnahmenumsetzungen werden abgestimmt. Daher ist beim Workshop eine Teilnahme aller Mitwirkenden zwingend erforderlich. Nach der getroffenen Auswahl an Natur- und Artenschutzmaßnahmen folgt die Bestellung von Materialien i.d.R. durch die Referentin.

Je nach Kirchengemeinde und Maßnahmenpaket können die Maßnahmenumsetzungen an einem oder mehreren Tagen stattfinden und durch weitere Aktionstage der Gemeinde ergänzt werden (z.B. Nisthilfen bauen und anbringen, Blumenzwiebeln stecken, Gehölze und Stauden pflanzen). Für die Umsetzung werden viele helfende Hände benötigt und deshalb sollte die Kirchengemeinde entsprechend weitreichend einladen.

Weitere Infomationen rund um das Projekt BICK finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Ihr BICK-Team