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Hohe Kirche Lemgow

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Beschreibung der Hohen Kirche zu Lemgow

Ein fast zwei Hektar großer Friedhof mit altem Baumbestand, insbesondere eine alte Lindenallee sowie vier Pforten nach den vier Himmelsrichtungen bilden den stimmungsvollen äußeren Rahmen für diese völlig freistehende Kirche, die Johannes dem Täufer gewidmet ist.

Seit Jahrhunderten ist sie das zentrale Gotteshaus für die zwölf Dörfer des Lemgow, eines Landstrichs südöstlich von Lüchow. Als Hohe Kirche war sie früher dem Landesherrn zugehörend. Von hier aus gab es ursprünglich eine sternförmige Anlage von Kirch- und Totenwegen zu den Dörfern.

Der mächtige Ziegelturm stammt aus dem 13. Jahrhundert, die Apsis in Feldsteinbauweise aus dem 14. Jahrhundert, beides Romanik mit gotischen Stilelementen. Der Mittelteil wurde um 1770 in barockem Stil mit Mansardendach- und Fensterformen erneuert.

Ausstattung:

Kanzelaltarwand um 1770. Geschnitzter Sockel zur Taufschale von 1775. Zweistöckige Seitenemporen mit Bänken aus dem 18. Jahrhundert.

Die Orgel (II/17) wurde 1856 von Eduard Meyer, Hannover, erbaut: Ein schönes Instrument mit dunklen, typisch romantischen Klangfarben.