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Kirche Satemin (Wendland)

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Auskünfte: http://www.evangelisch-im-wendland.de/regionen/region-west/gemeinde-satemin/

 

Beschreibung der Kirche zu Satemin

Die Kirche liegt am Südrand des Dorfes Satemin, das in der für das hannoversche Wendland typischen Rundlingsform mit prächtigen, sehenswerten Giebelansichten gebaut ist.

Das genaue Baujahr dieser kleinen Kirche lässt sich nicht ermitteln, es wird aber wohl um 1300 liegen. Der mächtige Turm aus Feldsteinen hat sicher als Wehrturm gedient. Von besonderer Schönheit ist der Ostgiebel mit gotischen Spitzbögen. Die Kirche wurde innen und außen in den Jahren 2005 und 2006 umfassend renoviert.

Ausstattung:

Neugotische Inneneinrichtung (19. Jh.), 2005 unter Verwendung des originalen Altaraufsatzes, der Chorschranken, der Taufe und der Kanzel rekonstruiert und restauriert.

An den Wänden des Kirchenraumes 6 gotische Heiligenfiguren und eine Madonna (Lüneburg, 14. Jh.), eine gotische Figur des heiligen Sebastian (15. Jh.).

Ein von der Decke herabschwebender barocker Taufengeltorso aus dem frühen 18. Jahrhundert, wiederentdeckt 2005. Ergänzungen von Kopf, Arm und Flügel durch den Diplom-Restaurator und Holzbildhauer K.-H. Weingärtner, Hildesheim (bis Ende 2006).

Taufschale (1655), gestiftet von Patronatsfamilie von Dannenberg.

Orgel (1894) von Furtwängler und Hammer.

Glocke (1478) mit der Inschrift:

„Maria hit ik / den levendighen rop ik / den doden bewene ik / has Sehorst got mik / anno LXXVIII“ (Maria heiß ich, den Lebendigen rufe ich, den Toten beweine ich, Hans Sehorst goss mich, im Jahr 78).