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St. Johannis Dannenberg

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Beschreibung St. Johannis der Täufer

Das Gründungsjahr dieser Kirche liegt vermutlich im 13. Jahrhundert. Die älteste Urkunde über ihr Bestehen stammt aus dem Jahre 1310. Der erste Glockenturm wird 1458 zerstört; der jetzige Turm ist um 1860 errichtet worden.

Die Grafschaft Dannenberg hat Heinrich der Löwe gegründet; die Burg Dannenberg wird erstmals 1152 erwähnt. Der zugehörige Waldemarturm ist noch älter.

Die christliche Gemeinde wurde 1528 lutherisch, ist aber nie von Erweckungsbewegungen erreicht worden.

Von 1252 bis 2006 war Dannenberg Sitz einer Propstei (Superintendentur). Seit 2006 hat die St. Johanniskirche nur noch zwei Pfarrstellen.

Seit der letzten Renovierung zeigt sich der Kirchenbau als Hallenkirche ohne Emporen mit Bau- und Gestaltungselementen aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock.

Ausstattung

Großer dreiflügeliger Schnitzaltar von 1450, neu gestaltet 1965; außerdem Flügelaltar (1701) als Nebenaltar. Abendmahlsgeräte aus Zeiten um 1400, 1600 und 1700 (nicht ausgestellt). Taufstein von 1965. Osterleuchter aus dem Jahre 1988. Erdkugel-Leuchter von 1991.

Die Schuke-Orgel (II/29) aus dem Jahre 1972 steht hinter einem Prospekt des hannoverschen Orgelbauers Wilhelm Heinrich Baethmann (1801/02).