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Drei Könige Bad Bevensen

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Auskünfte: http://www.kirche-uelzen.de/cms/index.php/kirchengemeinden/region-nord/bad-bevensen.html

 

Beschreibung der Dreikönigskirche

Die Inschrift auf dem Fuß des goldenen Altarkelchs der Kirche vermerkt, dass er im Jahre 1507 der dritten Vikarie am Dreikönigsaltar gewidmet wurde. Dieser Altar muss über die Reformation hinaus der Kirche ihren Namen gegeben haben.

Die heutige Kirche stammt in ihren Grundformen aus dem Jahre 1734, nachdem eine offenbar erheblich größere romanische Kreuzkirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. 1811 wurden in Bevensen 47 Häuser durch einen Brand zerstört, auch die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Turmecken brachen dabei zusammen, sodass von der schmiedeeisernen Jahreszahl 1734 an der Westseite nur noch die beiden mittleren Zahlen 73 zu sehen sind.

Heute ist die Dreikönigskirche mit dem Glockenspiel von 1992 an der Südwestecke und dem Wochenmarkt zu ihren Füßen der Mittelpunkt der Fußgängerzone im Kurort.

Die Siebensterngottesdienste sind eine Besonderheit der Kirchengemeinde: Weil man um 1840 nicht recht wusste, wie man bei der weihnachtlichen Frühmette die Kirche festlich beleuchten sollte, hat der damalige Pastor die Gemeindeglieder aufgefordert, doch ihre Siebensternleuchter (aus Holz gedrechselte Pyramidenleuchter, so genannter Bevenser Siebenstern) mit in die Kirche zu bringen. Diese Art Holzleuchter muss damals schon verbreitet gewesen sein. Seitdem wird der genannte Gottesdienst in dieser Form gefeiert.

Ausstattung

Altarwand im Empirestil von 1903 (Ähren und Trauben deuten auf das Abendmahl hin). Kruzifixus von 1937 (Christus als Sieger über den Tod). Im Turmraum Ehrenhalle für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.

Im Jahr 2008 wurde die Dreikönigskirche innen aufwendig renoviert.