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Stadtkirche Rotenburg

25 Rotenburg

Beschreibung der Stadtkirche

Im Jahr 1192 lässt der Bischof Rudolf von Verden die erste Kirche in Rotenburg erbauen. Im Schmalkaldischen und im Dreißigjährigen Krieg werden jeweils die Nachfolgekirchen zerstört. In der Zwischenzeit findet die Reformation in Rotenburg statt. Seit dieser Zeit gibt es auch eine Superintendentur.

Im vorigen Jahrhundert wird die alte Fachwerkkirche bis auf den Turm (1752) abgerissen und 1862 die jetzige neugotische Kirche erbaut. Die Säulen sind aus Gusseisen, sie repräsentieren den Geist des industriellen Aufbruchs.

Ausstattung

Die Margarethenglocke (1379) ist das älteste Stück aus der überaus wechsel- und leidvollen Geschichte der Stadtkirche. Sie könnte einen Hinweis für den verloren gegangenen Namen der Kirche darstellen. Außerdem gibt es einen alten Taufstein von 1582. Der Orgelprospekt aus der Erbauungszeit der Kirche birgt ein neues Werk der Firma Klais (1983, II/36).

Der Turmraum ist als Gedenkstätte für die Opfer des Zweiten Weltkrieges eingerichtet und mit einem großen Wandgemälde von Rudolf Schäfer geschmückt. Weitere Bilder dieses Rotenburger Meisters sind in der Kirche Zum Guten Hirten zu sehen.

Auskünfte: