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St. Peter und Paul Schneverdingen

28 Schneverdingen

Beschreibung von St. Peter und Paul

Über die Stiftung der Kirche vor über 750 Jahren liegen keine Urkunden vor. Aber da Schneverdingen zu den Urpfarreien des Bistums Verden gehörte, gab es höchstwahrscheinlich schon früh eine Holzkirche, später Steinkirchen.

Die gotische, eingewölbte Vorgängerkirche wurde im Dreißigjährigen Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen: Die Schweden fütterten im Kirchenschiff ihre Pferde, zerstörten die Renaissance-Orgel und zerrissen die Kirchenbücher. Der Verfall schritt mehr und mehr fort, sodass es zum Beschluss eines Neubaus kam.

Bis 1745, also bis zum Bau der jetzigen Feldsteinkirche, war Petrus der einzige Kirchenpatron. 1864 wurde der Turm gebaut (Glocken von 1652, 1660, 1952, 1952). Die Reformation fand in den Jahren 1567 - 1579 statt; in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam Ludwig Harms, Begründer der Hermannsburger Erweckung, mehrfach nach Schneverdingen.

Ausstattung

Wertvoller Taufkessel aus Bronze (ca. 1380, Glockenform, s. das Pendant in Ebstorf), barocker Kanzelaltar (1745/46); vier Abendmahlskelche, der älteste von ca. 1480; Orgel von Fa. R. Janke/Bovenden 1976 (II/26).

Besonderer Hinweis

KZ-Gedenkstätte am Rande des Naturschutzgebietes auf dem Wintermoorer Friedhof.

Auskünfte: