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St. Marienkirche Winsen

35 Winsen

Beschreibung St. Marien*

1233 wurde die Pfarrei „Winhusen“, später Winsen, unter dem Patronat des späteren Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, Otto dem Kind, und dessen Mutter Helena, selbständig. Zu dieser Zeit bestand ein kleiner Vorgängerbau der heutigen gotischen Hallenkirche aus der 1.Hälfte des 15.Jh., deren zweischiffig-asymmetrische Bauform für die Region selten ist. Die ursprünglichen Gewölbe wurden bis auf die des Chorraums vermutlich schon früh aus statischen Gründen ausgebaut, so dass das Hauptschiff heute eine Balkendecke abschließt. Das Seitenschiff wurde um 1958 neu eingewölbt. 

Nachdem der freistehende Glockenturm nordöstlich der Kirche dreimal abgebrannt war, baute man 1897-1899 den mächtigen neogotischen Westturm, der 2003-2005 aufwendig saniert wurde und fünf Glocken aus verschiedenen Zeiten beherbergt.

Ausstattung:

Fast die gesamte Ausstattung stammt aus der Zeit der großen Renovierung von 1958:

Altaraufsatz, Taufe und die Kanzelplatten von F. Fleer, Fenster der Apsis von C. Wallner, Orgel (1960) von Ott (III/39).

 

* Uns erreichten grundsätzliche kritische Anmerkungen zu diesem Beitrag, die Sie hier nachlesen können.
Auskünfte: