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Kloster Lüne mit Textilmuseum Lüneburg

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Beschreibung von Kloster Lüne

Das ehemalige Benediktinerinnenkloster wurde 1172 gegründet. Nach zwei Bränden entstanden ab 1372 die bis heute erhaltenen Mittelalterlichen Gebäude inmitten gepflegter Anlagen nicht weit vom Zentrum der historischen Salz- und Hansestadt Lüneburg entfernt.

Viele wertvolle Kunstschätze aus den Jahrhunderten haben sich hier im Kloster Lüne erhalten. Besonders erwähnenswert sind die Eingangshalle mit dem gotischen Brunnen, der Winter-Remter mit seinen freigelegten Wandmalereien, der Kreuzgang mit farbigen Glasfenstern und den Taustab- und Birnstabrippengewölben sowie der Kapitelsaal mit den Gemälden der Äbtissinnen und dem Äbtissinnenthron.

Die Klosterkirche ist geprägt von dem reich geschnitzten Hochaltar, datiert 1524, der Renaissancekanzel von 1608 und der Orgel, 1645 – 51, die zu den schönsten der norddeutschen Orgellandschaft gezählt wird. Auf dem Nonnenchor ist ein Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. zu bewundern.

Im Museum sehen Sie Altar- und Fastentücher in Leinenstickerei aus dem 13. und 14. Jahrhundert sowie großformatige, farbige Bildteppiche und Banklaken im "Klosterstich" um 1500 von den Benediktinerinnen im Kloster gestickt. Auch die einzigartigen Prozessionsfahnen in Temperamalerei von 1410/15 werden hier präsentiert.

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