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St. Johannis Soltau

30 Soltau Johanniskirche

Beschreibung von St. Johannis

Zwei große Kirchen beherrschen das Stadtbild von Soltau. Die ältere von ihnen mit einem mächtigen Turm steht in der Nähe der Soltau, wo man ursprünglich am offenen Wasser getauft hat. Unterhalb der Kirche liegt der alte, ehemalige Friedhof mit schönem Baumbestand. Der jetzige breit ausladende Kirchenbau ist im neubarocken Stil erbaut. Er hat mehrere Vorgänger. Die erste urkundliche Erwähnung fand 1464 statt. Weihnachten 1906 brannte die jetzige Kirche bis auf die Mauern nieder. 1908 war sie wieder aufgebaut. Seit einer grundlegenden Renovierung und Umbaumaßnahme, Anfang der siebziger Jahre, sind die Gemeinderäume an den Kirchenraum angeschlossen.

Ausstattung

Die Kirche ist mit Wand- und Deckengemälden von Rudolf Schäfer und Carl Wiederholt ausgemalt worden. Die Bilder der Altarwand sind zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs gestaltet worden. Der Maler hat dazu Gesichter Soltauer Bürger als Modell genommen. Das Deckengemälde zeigt Christus in seiner Auferstehungsherrlichkeit. Im Mosaikbild am Altar ist Christus als Opferlamm mit der Siegesfahne dargestellt. Ein spätmittelalterliches Kruzifix ist nur während der Gottesdienste zu sehen. Die Orgel baute 1968 die Fa. Hammer (III/40). Das besonders klangschöne Geläut stammt aus dem Jahre 1907.
Die Umrisse der Vorgängerkirche sind im Bereich des Kirchgartens mit Steinen ausgelegt.

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