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St. Johannis Lüneburg

16 Lüneburg Johannis

Beschreibung von St. Johannis

Die Kirche ist eine fünfschiffige (!) gotische Hallenkirche (Norddeutsche Backsteingotik). Der Baubeginn liegt bei 1270. Der 108 m hohe Turm, der zweithöchste Niedersachsens, wurde 1406 vollendet.

Die Reformation an St. Johannis führte der Reformator Urbanus Rhegius (1532/33) durch. Er ist der Urheber der bekannten Lüneburger Kirchenordnung, nach der protestantisches Kirchentum über Jahrhunderte im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gestaltet wurde.

Ausstattung:

Üppige Ausstattung aufgrund des Reichtums der alten Salz- und Hansestadt Lüneburg: Bedeutender Flügelaltar (15. Jh.). Bronzetaufe (1540, aus der abgerissenen Lambertikirche), berühmte brabanter Orgel, mit Pfeifenbestand aus dem 16. Jh. (Hendrik Niehoff u. Jasper Johannsen aus s’Hertogenbosch) mit Erweiterungen und Ergänzungen aus allen folgenden Epochen (III/51), gotischer Marienleuchter und Epitaphien des 16. Jahrhunderts. Die Gegenwart ist mit einer afrikanischen Krippe aus schwarzem Ebenholz vertreten.

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