kopfgrafik_PAN_1235_medienarbeit

Grafik: HkD

Sein letztes Rennen

Nachricht 31. Juli 2014

Kilian Riedhof, Deutschland 2013
115 Min., f., Spielfilm, FSK: 6


Paul Averhoff (Dieter Hallervorden) – Weltklasse-Marathon-Läufer der 1950er Jahre, Olympia-Sieger 1956 in Melbourne – zieht mit seiner Frau Margot aufgrund deren gesundheitlichen Zustandes in ein Berliner Altenheim. Um dem in seinen Augen tristen Dasein zu entfliehen, beginnt er im Park der Senioreneinrichtung mit Lauftraining. Darauf angesprochen, verkündet er, am Berlin-Marathon teilnehmen zu wollen. Trotz einiger Bedenken wird auch seine Frau wieder – wie ehedem – seine Trainerin. Im Heim regt sich Widerstand gegen den „Revolutionär“ Averhoff, der mit seinen Trainingseinheiten den regelmäßigen Ablauf stört und schließlich das Heim wieder verlässt. Wenige Tage vor dem Rennen verstirbt seine Frau an einem bis dahin nicht diagnostizierten Gehirntumor. Paul Averhoff kehrt danach in das Heim zurück, muss dort aber nach einem extensiven Traueranfall mit Medikamenten ruhiggestellt und fixiert werden. Arzt und Heimleitung untersagen ihm die Teilnahme an dem Rennen. Am Tag des Wettbewerbs wird er jedoch von einem jungen Pfleger – den er sensationell bei einem Trainingsrennen hatte bezwingen können – und einem Bewohner – der zunächst Averhoffs schärfster Kritiker war – aus der Fixierung befreit und von dem Pfleger zum Start gefahren. Tatsächlich gelingt es ihm, die Distanz von 42,195 km zu überwinden und läuft unter dem Jubel des gesamten Stadions über die Ziellinie.
Eignung: ab 12 Jahren