Foto: Martin Römer/HkD

Willkommen

Glauben und leben in Gemeinschaft

Hauskreise sind kleine überschaubare Gruppen von Menschen, die am christlichen Glauben interessiert sind. Zwischen zwei oder drei Personen bis fünfzehn, je nachdem wie viel in ein Wohnzimmer oder in einen Raum des Gemeindehauses passen, treffen sich ziemlich regelmäßig - manche jede Woche, andere alle vierzehn Tage, einige jeden dritten Dienstag oder einmal monatlich. Zu Beginn der Treffen - die je nach Absprache zwischen anderthalb bis zweieinhalb Stunden dauern - ist das persönliche Ankommen wichtig. In der Mitte der Zusammenkünfte liegt für die meisten der Austausch über Erfahrungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind und mit eigenen, persönlichen Erlebnissen verbunden werden. Spannend wird es, welche Auswirkungen das dann auf den Glauben, das eigene und das Leben anderer hat. Beten füreinander und meistens auch Singen, um Gott zu loben, gehören oft ebenso dazu wie die gegenseitige Unterstützung im Alltag. So kommen verschiedene Gaben und Fähigkeiten zum Einsatz ... in der Kirchengemeinde, wie in der Nachbarschaft und im günstigsten Fall auch in der Gesellschaft.
 

Hauskreise und kleine geistliche Gruppen

... decken damit die Bedürfnisse postmoderner Gesellschaften ab und bieten die Chance, milieusensibel Menschen über Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch und in Beziehung zu bringen. Sie bereichern auf diese Weise das Angebot von (sonntäglichen) Gottesdiensten und außerkirchlichen Initiativen. Miteinander übt man persönliche Spiritualität ein. Der Meinungsaustausch macht sprachfähig im Glauben. Solche Gemeinschaften engagieren sich vielfach im Alltag, in der Mitwelt und im Umfeld.

Aktuelles

Inzidenz-Zahlen beeinflussen Hauskreise

Seit dem 23.10.2020 gilt in Niedersachsen eine neue Fassung der Corona-Verordnung. Sie regelt die Maßnahmen der Kommunen, Städte und Landkreise aufgrund der steigenden Zahlen der neu auftretenden Erkrankungen (in einer Woche innerhalb eines begrenzten Gebietes).

Private Zusammenkünfte im eigenen Haus – dazu gehören nach Auffassung der Landeskirche auch Hauskreise – sind ab einer Inzidenzzahl 35 (bezogen auf den Landkreis bzw. die Stadt) auf 15 Teilnehmende beschränkt.

Ab Inzidenzzahl 50 dürfen maximal 10 Teilnehmende aus zwei Haushalten zusammenkommen.

Bei Fragen siehe die landeskirchliche Seite mit den Handlungsempfehlungen in Corona-Zeiten hier

Kleine Gruppen in Corona-Zeiten

Wenn man sich aus guten Gründen kaum noch mit anderen trifft, trägt eine vertraute kleine Gruppe viel Positives zum Alltag bei. Auch in der Krise kann man mit wenigen gut Kontakt halten. Und wenn man sich schon länger kennt, ist es leichter, über Verunsicherungen und Einsamkeit zu reden. Jede Person kann für die anderen beten, und alle können sich gegenseitig helfen. Was geht noch?

  • Gebetsspaziergänge zu zweit mit Sicherheitsabstand: man tauscht sich aus und redet anschließend auch mit Gott darüber.
  • Telefonkette: eine beginnt und ruft jemand aus der Gruppe an. Der nimmt Kontakt zur nächsten Person auf. Innerhalb einer Woche sollten alle einmal miteinander gesprochen haben.
  • Ein Bibelwort, das mir in dieser Zeit wichtig geworden ist, auf eine Karte schreiben und den anderen schicken.
  • Mich berührt ein "Augen-Blick": Ich mache mit meinem Handy ein Foto und schicke den anderen das Bild im Messenger mit einem kurzen Kommentar. So teilen wir Leben miteinander.
  • ...
  • Haben Sie noch mehr Ideen? Oder mit anderem gute Erfahrungen gemacht? Lassen Sie es uns wissen!

Vom eigenen Glauben liebevoll und überzeugt reden ...

Darum reden wir und schweigen nicht!
Vortrag von Hans-Hermann Pompe
Rheinischer Hauskreistag in Hückeswagen

In diesem interessanten Vortrag beschreibt Hans-Hermann Pompe für aufgeschlossene Zuhörer, wie und wann im Umgang mit anderen Menschen Glauben zur Sprache kommen kann.
Ein Thema, das sich für ein Hauskreistreffen lohnt.
Ein Vortrag, der dafür genug Stoff bietet.

  1. Offene Türen und offene Herzen:
    Missionarische Grundhaltungen
  2. Beziehungsweise: Was einen ansteckenden Glauben fördert
Ansehen kann man sich diesen Vortrag im neuesten Newsletter des ZMiR