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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Kirchengemeinden St. Willhardi und Johannis Stade

Thema:
Aufbau einer gemeindlichen Struktur. Gemeinde bringt sich in den Stadtteil ein und entwickelt neue Formen der kirchlichen Präsenz

Homepage der Kirchengemeinden

Interview mit Susanne von Issendorff

Was genau ist das Vorhaben Ihrer Gemeinde?

Im Stader Stadtteil Riensförde wird ein neues Wohngebiet erschlossen. Dorthin werden 2000 Menschen ziehen, Familien mit Kindern, ältere Leute, da auch ein Seniorenheim gebaut wird und ein betreutes Wohnen. Wir wollen die Menschen dieses Stadtteils an die Kirche binden, ihnen eine Heimat im Glauben geben. Das neue Gebiet liegt im Bereich der Johannis-Gemeinde. In der Willhardi-Gemeinde in Stade Ottenbeck haben wir ein ebensolches Wohngebiet. Das ist schon erschlossen. Da wohnen viele Menschen. Wir haben es damals verpasst, den Stadtteil anzubinden. Wir wollen das jetzt als Gemeinschaftsprojekt verwirklichen für die Stadtteile Riensförde und Ottenbeck.

Welchen Gewinn versprechen Sie sich von Teilnahme an der Initiative Gemeinwesendiakonie?

Dass wir Anregungen dafür bekommen, wie wir die Menschen in Riensförde abholen, wie wir ihnen Möglichkeiten geben, zur Kirche Kontakt aufzubauen und wie wir sie begleiten in ihrem Leben. Von der Initiative Gemeinwesendiakonie erhoffen wir uns eine Begleitung, dass wir an die Hand genommen werden, so dass unser Vorhaben gelingen kann.  

Wann ist ihr Vorhaben ein Erfolg?

Wenn die Leute sich zu uns gehörig fühlen. Wenn sie eine Heimat im Glauben gefunden haben. Und wenn die bereits kirchlich sozialisierten Menschen nach dem Wohnortwechsel wieder eine Heimat in der Kirche finden. Unser Vorhaben ist gelungen, wenn ein aktives Gemeindeleben stattfindet, wie auch immer es aussieht. Das wissen wir ja noch nicht. Wir sind da ganz offen.

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Foto: Stefan Heinze

Interview

Interview zum Projektauftakt mit
Susanne von Issendorff,
Mitglied des Kirchenvorstandes der St.-Willhardi-Gemeinde und der Projektgruppe