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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

St. Dionysius-Kirchengemeinde Sittensen

Ergänzung des missionarischen um das diakonische Profil, Neuausrichtung des Aufgabenprofils einer Diakonenstelle

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Interview mit Giesela Meyer

Was versprechen Sie sich davon, sich als missionarische Gemeinde diakonisch auszurichten?

Ich denke Mission und Diakonie gehören zusammen. Auf der einen Seite sind wir eine lebendige, missionarische Gemeinde, die das Wort Gottes verkünden will. Auf der anderen ist diakonische Arbeit, also die Arbeit mit und am Menschen auch ganz wichtig und wird in der heutigen Zeit zunehmend wichtiger, zum Beispiel aufgrund der Flüchtlingssituation und auch des demografischen Wandels. Familiäre Strukturen verändern sich, so dass immer mehr Hilfe und Angebote nötig sind. Menschen, die bei uns leben, sollen auch eine Anbindung, eine Heimat, bei uns in der Kirchengemeinde finden.

Welche konkreten Aufgaben soll der Diakon haben?


Da sind wir noch in der Findungsphase, weil er erst ein halbes Jahr da ist. Zunächst wird er mit halber Stelle Sozialarbeit im diakonischen Werk leisten. Mit der anderen halben Stelle soll er Fuß fassen in der Kirchengemeinde Sittensen in der Arbeit mit den Jungsenioren, vielleicht auch etwas Familienarbeit. Das übernimmt er vom Vorgänger. Zudem soll er sich neue Aufgabenfelder erschließen. Wir haben ein großes Neubaugebiet. Da kommen Menschen aus Hamburg oder Bremen zu uns, die in Sittensen wohnen und leben werden. Es ist unser Anliegen, dass diese Menschen sich bei uns wohlfühlen und den Weg in die Kirche finden.

Welche Rolle spielt ihre Kirchengemeinde in der Kommune?


Die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune ist sehr gut. Es gibt Projekte, die wir gemeinsam finanziert haben, zum Beispiel die Friedhofskapelle. Das Friedhofswesen ist abgegeben an die Kirchengemeinde. Wir haben einen evangelischen Kindergarten, obwohl es in Sittensen-Stadt noch zwei kommunale Kindergärten gibt. Veranstaltungen werden gemeinsam gemacht. Beim Sport- und beim Feuerwehrfest gibt es morgens eine Andacht. Das Erntedankfest wird immer von einzelnen Dörfern gestaltet. Das ist eine Verzahnung von Kirche und Kommune. Die Kirchengemeinde trägt zur Vielfalt der Angebote in der Kommune bei. Es ist ein gutes Miteinander. 

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Foto: Stefan Heinze

Interview

Interview zum Projektauftakt mit      Giesela Meyer, Mitglied des Kirchenvorstandes und Diakonieausschusses