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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Salzgitter-Bad

Kirchengemeinden in Salzgitter-Bad

Thema:
Den Sozialraum in den Blick nehmen, d. h. den gesamten "Sozialraum". Projektidee Zusammenarbeit der vier Kirchengemeinden im neuen Gestaltungsraum, Ressourcen bündeln, Schwerpunkte erkennen, kinderfreundlicher Stadtteil

Interview mit Markus Meyer

Wie sind Sie zu Ihrem Projektthema gekommen?

Nachdem klar war, dass sich die vier Kirchengemeinden gemeinsam auf den Weg machen mussten, haben sie ihre Baustellen identifiziert und gemerkt, dass ihre jeweilige Arbeit am Nächsten sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Da stellte sich die Frage: Welche Menschen leben rund um die unterschiedlichen Kirchen und wie kann man die gut erreichen? Dann kam – weil das zur Stadt Salzgitter auch passt – dieses Stichwort Kinder und Familienfreundlichkeit. Es war aber auch schnell klar, dass das nicht der Schwerpunkt jeder Kirchengemeinde ist. Da stellte sich die Frage: Wie kann jede Kirchengemeinde das, was sie gut kann, auch für alle einbringen? Also: Wie kann man die kirchengemeindlichen Grenzen gedanklich öffnen und die Menschen im gesamten Gestaltungsraum erreichen.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Gestaltungsraum?

Die knapper werdenden Ressourcen in der Landeskirche Braunschweig sorgen dafür, dass man neue Verbünde schließen muss, um zu schauen, wie man mit den Pfarrstellen, den personellen Ressourcen, gut arbeiten kann. Da hat man sich vor Ort in der Propstei Salzgitter-Bad überlegt, dass diese Stadtkirchengemeinden mit Salzgitter Hohenrode in Ergänzung gut zusammen passen, die gleiche Art von Menschen erreichen. Deshalb nennt man das innerhalb einer virtuellen Grenze Gestaltungsraum, damit die Kirchengemeinden innerhalb dieses Raumes mit der Freiheit der neuen Möglichkeiten ihre Arbeit neu strukturieren können.

Welche Rolle spielt die Kirchengemeinde in der Ortsgemeinde, der Kommune?

Die Kirche ist im Bereich der Kommune immer ein wichtiger Ansprechpartner und Akteur. Das gilt für diesen Gestaltungsraum insbesondere im Norden, das ist ist ein sozialer Brennpunkt, aber auch im Bereich soziale Stadt. Die Kirche ist gut vernetzt mit der Kommune und anderen Akteuren, um das Stadtbild zu verändern und zu verbessern.
 

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Foto: Stefan Heinze

Interview

Interview zum Projektauftakt mit Markus Meyer, Projektleiter und Mitarbeiter der Diakonie