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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Langenhagen/Godshorn

Kirchengemeinde "Zum guten Hirten" in Langenhagen/Godshorn

Thema:
Bereits "Diakonische Gemeinde"           
Überprüfung der bisherigen Angebote, pädagogischer Mittagstisch SATT & SCHLAU    

Homepage Zum guten Hirten

Interview mit Marko Balkenhol

Was ist eigentlich eine Diakonische Gemeinde?

Das ist ein relativ offener Begriff. Wir haben bei uns seit mehr als fünf Jahren einen pädagogischen Mittagstisch, da bekommen Grundschulkinder ein warmes Mittagessen und Hausaufgabenhilfe. Das ist ein gutes Beispiel dafür, was diakonische Gemeinde bedeutet. Sie muss den Menschen in den Mittelpunkt nehmen, für den Menschen da sein und das nicht nur für Gemeindemitglieder und auch für alle Generationen.

Wie können Sie mehr Menschen für Ihr diakonisches Engagement gewinnen?

Ein gutes Beispiel ist unser Netzwerk für Flüchtlinge, das wir seit Oktober 2015 haben. Wir merken, dass wir mit diesem Engagement viele Menschen an die Kirchengemeinde heranführen, auch solche, die nicht in der Gemeinde sind oder die Mitglied sind, aber bisher eher kirchenfern waren. Die Angebote machen es. Wenn die Menschen merken, Kirche ist für mich da oder Kirche ist für andere da, dann bekommt man die Leute auch wieder in die Gemeinde hinein.

Hat das diakonische Engagement Auswirkungen auf die übrige Kirchengemeinde?

Ja, auf jeden Fall. Wir merken, dass ganz viele Leute jetzt wieder auf uns zukommen, die sagen: „Ihr macht hier tolle Sachen. Können wir da mitmachen“. Oder: „Dürfen wir da mitmachen. Wir sind gar nicht in der Kirche.“ Wir betonen immer ganz deutlich: „Ja, ihr dürft mitmachen.“ Man freut sich am Ende, wenn die Leute wieder mal in den Gottesdienst kommen, aber erst einmal freuen wir uns, wenn die Leute einfach da sind und mitmachen.
 

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Foto: Stefan Heinze

Interview

Interview zum Projektauftakt mit      Marko Balkenhol, Vorsitzender des Kirchenvorstands