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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Kirchengemeinde St. Paulus Filsum

Vorhaben

  • Öffnung des Gemeindehauses für Jugendliche, die von den klassischen Angeboten nicht erreicht werden
  • Ausweitung des Angebots für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Homepage der Kirchengemeinde Filsum

Interview mit Ralf zum Buttel

Was versprechen Sie sich davon, sich als missionarisch geprägte Gemeinde diakonisch auszurichten?

Wir haben in unserer Gemeinde schon diakonische Angebote. Das läuft über die Diakoniestation. Das nennt sich APP, ambulante psychiatrische Pflege. Mit der APP arbeiten wir schon teilweise zusammen. Wir probieren über diesen Bereich, Menschen zu erreichen, die mit der Kirche noch nicht so viel zu tun haben, die auch nicht in den Sportvereinen sind.

Wir haben dafür schon einige Ideen. Neben dem Friedhof gibt es bei uns einen kleinen Teich mit etwas Wald darum herum. Da möchten wir gerne jungen Leuten oder anderen Interessierten Möglichkeiten der Freizeitgestaltung anbieten, ihnen dadurch Kontaktmöglichkeiten eröffnen, Kontaktängsten mit der Kirche entgegenwirken und die Menschen dadurch etwas an die Kirche binden. Das möchten wir gerne in Zusammenarbeit mit der Diakoniestation machen.

Es ist fast schon ein missionarisches Anliegen. Wir haben bei uns nicht nur einen, sondern vier „Sendemasten“ Gottes. Wir haben eine freie Bibelgemeinde bei uns, zwei Gemeinschaften und unsere Kirchengemeinde, die sich alle um die Gläubigen „streiten“, könnte man etwas übertrieben sagen.

Was erhoffen Sie sich dabei von der Initiative Gemeinwesendiakonie?

Wir erhoffen uns, Menschen anzusprechen, die bei den Projekten mitmachen und wir wollen unseren diakonischen Ansatz mehr stärken. Da ist bei uns die Diakonie, die die Pflege anbietet. Aber die Menschen bei uns sehen nicht, dass die Kirche ebenfalls diakonische Aufgaben hat. Der Seniorentreff, Männertreff, Frauenkreis – das sind auch teilweise diakonische Aufgaben. Unsere Gemeindeglieder sehen das nicht so als Diakonie.  

Wann ist Ihr Vorhaben ein Erfolg?

Ein Erfolg könnte sein, wenn wir es schaffen, in so einem Projekt die Gruppe, die wir ansprechen wollen, zu erreichen und dass das nicht nur für ein Jahr bleibt, so lange das Projekt läuft, sondern auch darüber hinaus und wenn wir dann wieder eine neues Projekt machen. Dann ist das ein Erfolg.

Foto: Stefan Heinze

Ralf zum Buttel,
Mitglied des Kirchenvorstandes