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Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Zweiter Durchgang hat begonnen

29. Mai 2018

Mit einer Auftaktveranstaltung im Haus kirchlicher Dienste begann am 30. April der zweite Durchgang des Projektes "Initiative Gemeinwesendiakonie" der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sechs Gemeinden beziehungsweise Gemeindeverbünde werden in den nächsten zwei Jahren diakonische Projekte in ihren Gemeinden starten und dabei durch das Haus krichlicher Dienste und das Diakonische Werk in Niedersachsen begleitet werden.

Wie bereits beim ersten Durchgang konnten nicht alle Gemeinden genommen werden, die sich beworden haben. Da die zehn Gemeinden des ersten Durchgangs auch weiterhin begleitet werden, war die Zahl der Teilnehmer bei diesem Durchgang auf sechs begrenzt. Aus elf Bewerbungen wurden ausgewählt die Ev.-luth. St. Bonifatius Gemeinde Arle, die Ev.-luth. St.- Paulus-Kirchengemeinde Filsum, die Paul-Gerhardt-Gemeinde in Lüneburg und die Martin-Luther-Kirchengemeinde in Hannover-Ahlem. Die Ev.-luth. Lukas-Kirchengemeinde und die Römisch-katholische St. Alfrid-Kirchengemeinde aus Hildesheim-Ochtersum, die bereits zusammen das Café Luca als diakonisches Projekt betreiben, möchten dieses ausbauen und nehmen gemeinsam teil. Als Gäste der braunschweigischen Landeskirche bilden vier Kirchengemeinden aus dem Nordorsten Braunschweigs einen sogenannten Gestaltungsraum.

Bei der Auftaktveranstaltung am 30. April gab es ein erstes Kennenlernen der Projektgruppen aus den verschiedenen Gemeinden. Die Projektgruppen stellten sich gegenseitig ihre Projekt-Vorhaben vor, und in einer ersten Arbeitseinheit wurden mögliche Vernetzungspartner zusammengetragen. Manche Projektgruppen wissen schon, welche Maßnahmen sie starten möchten, etwa  die Lüneburger Gruppe, die den Aufbau eines Nachbarschaftshauses plant, das die Generationen verbindet, oder die Filsumer, die ihr Gemeindehaus für Jugendliche öffnen möchten, die sich von klassischen Angeboten nicht anlocken lassen. Andere Gemeinden möchten zunächst den Bedarf in ihrem Dorf oder Stadtteil ermitteln und daraufhin passende Angebote planen.

Als nächster Schritt steht für alle Projektteilnehmer eine ausführliche Analyse der eigenen Gemeinde bzw. der Gemeinden sowie der Sozialstruktur im Dorf oder Stadtteil an.