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Grafik: HkD

Interkulturelles Weihnachtsfest

Bericht geschrieben vom Haus der Religionen:

Zum vierten Mal kamen am 11. Januar 2014 Hannoveranerinnen und Hannoveraner aus unterschiedlichen Kulturen, Konfessionen und Religionen zusammen, um das Interkulturelle Weihnachtsfest zu feiern.

Acht Kooperationspartner haben das Fest gemeinsam geplant und vorbereitet. Neben dem Haus der Religionen und der gastgebenden evangelisch-lutherischen Lister Johannes- und Matthäusgemeinde waren der Afrikanische Dachverband Norddeutschland e.V., die Arabisch-Deutsche evangelische Gemeinde Hannover, der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover, das Arbeitsfeld Ökumene des Hauses kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, die Katholische Kirche in der Region Hannover und die Serbische Orthodoxe Kirchengemeinde in Hannover beteiligt.
 
Das Programm des Festes begann um 15.00 Uhr mit einem ökumenischen Weihnachtsgottesdienst in vielen Sprachen mit Beiträgen unterschiedlichster christlicher Gemeinden. Die Predigt hielt der römisch-katholische Propst Martin Tenge. Einen besonderen Eindruck hinterließ die Weihnachtsgeschichte, die in neun verschiedenen Sprachen, darunter arabisch, vietnamesisch und russisch, von Muttersprachlern vorgetragen wurde.
 
Der Chor der Presbyterian Church of Ghana, das Duo Alexan und Samira aus der Arabisch-Deutschen evangelischen Gemeinde sowie der Organist Thomas Dust und der Posaunenchor der Johannes- und Matthäusgemeinde gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
 
Nach Grußworten des Büroleiters der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Alptekin Kirci, des Oberbürgermeisters Stefan Schostok, der Bezirksbürgermeisterin Irma Walking-Stehmann und des Vorsitzenden des Afrikanischen Dachverbandes Norddeutschland Abayomi Bankole, wurde die Kirche von vielen tatkräftigen Helfern zu einem Festsaal umgebaut und umgestaltet. Im Anschluss stellte sich das Haus der Religionen als eine der Institutionen des Vorbereitungsteams vor.
 
„Das Haus der Religionen ist fast von Anfang an Kooperationspartner des Interkulturellen Weihnachtsfestes gewesen. Wir finden es eine wunderbare Idee, dass sich Christen über alle Konfessions- und Herkunftgrenzen hinweg hier zu einem gemeinsamen Fest treffen. Und wir finden es ebenso gut, dass Sie sich entschlossen haben, zu diesem Fest auch Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften einzuladen. Weil wir das gern fördern und dabei mithelfen wollen, sind wir als Kooperationspartner mit dabei", so Prof. Wolfgang Reinbold, Vorsitzender des Trägervereins.
 
Anschließend wurde das große Buffet eröffnet, für das zahlreiche Helfer internationale Speisen zubereitet hatten. Begleitet von Jazz-Musik kamen beim Essen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen miteinander ins Gespräch. Darüber hinaus trat ein Kinderballett auf und die Gruppe „Chaverim" der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover bot Tänze dar und lud zum Mittanzen ein. Auch für Kinder war mit einer Riesenmurmelbahn und Schmink- und Bastelaktionen ein buntes Programm geboten.
 
Gegen 20.30 Uhr klang das fröhliche Fest langsam aus.
 
Gefördert wurde das Interkulturelle Weihnachtsfest vom Integrationsrat des Bezirks Vahrenwald-List, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Vereint für Hannover, der Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung, der Evangelisch-lutherischen Marktkirchengemeinde und dem Haus der Religionen.