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Grafik: HkD

Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Neue Impulse für Gemeinden im Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Der Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung steht in der Tradition des konziliaren Prozesses und setzt sich in Niedersachsen seit über 30 Jahren für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein. Dies geschieht unter anderem durch ökumenische Foren, Pilgerwege an Schmerz- und Hoffnungsorten oder Eingaben an die Synoden.

Der Arbeitskreis besteht aus Delegierten dreier Kirchen (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Braunschweig, Evangelisch-reformierte Kirche), auf einem Forum gewählten Mitgliedern und berufenen Experten und Expertinnen zu den drei Themenfeldern. Tobias Schäfer-Sell vom lutherischen Missionswerk in Niedersachsen ist der gewählte Vorsitzende. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt Andreas Riekeberg aus Wolfenbüttel.

Gerechtigkeit stark machen, Frieden stiften, die Schöpfung Bewahren

Der Konziliare Prozess - Eine Hoffnung lernt gehen

Am Anfang stand die Erkenntnis: Ungerechtigkeit, Unfrieden und die Zerstörung der Schöpfung bedrohen das gemeindame Überleben der Menschheit.

Als Antwort auf diese Überlebensfragen ist in den Kirchen seit der VI. Vollversammlung der Ökumensichen Rates der Kirchen in Vancouver 1983 ein gemeinsamer Lernprozess in Gang gekommen: der Konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Er hat seine Wurzeln in der Übersetzung, dass zum christlichen Glauben die Verantwortung für die Welt gehört.

Die Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung sind für die christlichen Kirchen von wesentlicher Bedeutung: an ihnen entscheidet sich das Kirchesein der Kirche.