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Fast Fashion -

Nachricht 12. März 2021

schöne bunte Modewelt

Wie verändert Corona die globale Textilproduktion?

©Halfpoint - stock.adobe.com

Überproduktion und Konsumwahn im Modediktat der Konzerne. Das bedeutet auf der anderen Seite „Wegwerfmode“. Kleidungsstücke, die so produziert werden, dass sie nur 6-8 Wäschen überstehen.

Zwangsarbeiter*innen, die die Rohstoffe dafür herstellen, Arbeiter*innen, die unter katastrophalen Bedingungen und ebensolcher Bezahlung in den Fabriken arbeiten, um überleben zu können. China nimmt in diesem Segment eine in mehrfacher Hinsicht vorherrschende Rolle ein.

Dr. Sabine Ferenschild, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut Südwind in Siegburg, berichtet von den Bedingungen, unter denen in Xinjijang, der Provinz im Nordwesten Chinas, die dortige Minderheit der Ujiguren zur Zwangsarbeit bei der Baumwollernte und Textilproduktion eingesetzt wird.

Eindrücklich beschreibt sie auch den Wandel in der Textilproduktion von „Made in China“ zu „Managed by China“ und zeigt die Vernetzung der neuen Seidenstraße auf.

Ihr Vortrag aus einer Veranstaltung von kda und Frauenwerk ist auf Youtube abrufbar.