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Foto: www.clipdealer.de

Gewalt gegen Frauen in Niedersachsen

19. November 2020

2019 sind laut polizeilicher Kriminalstatistik etwa 140.000 Menschen Opfer von Gewalt in Partnerschaften geworden. Die Dunkelziffer wird aber noch weitaus höher geschätzt. Mehr als 80 Prozent der Opfer sind Frauen. Demnach soll jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Partnerschaftsgewalt erlebt haben. Auf das Jahr gerechnet, versucht in Deutschland jeden Tag ein Partner oder Ex-Partner seine Frau umzubringen. Davon gelingt jede dritte Tat. Häusliche Gewalt tritt unabhängig von Ethnie, Alter und sozialem Status auf. Neben der Gewalt in Partnerschaften gibt es jedoch auch eine schier nicht enden wollende Liste an anderen Formen von Gewalt, denen Frauen ausgesetzt sind, wie z. B. digitale Gewalt, das Austragen einer ungewollten Schwangerschaft oder Zwangsabtreibungen, die Verstümmelung weiblicher Genitalien, Zwangsverheiratungen oder der sogenannte „Ehrenmord“. Diese schockierenden Fakten und Zahlen müssen uns zu denken geben. Vor allem fordern sie nach effektiver Prävention. Wie kann man Gewalt gegen Frauen gezielter und effektiver begegnen? Was muss getan werden, um eine bessere strafrechtliche Verfolgung von Gewalt gegen Frauen zu ermöglichen? Welche Frauengruppen leiden unter einer besonders hohen Gewaltbetroffenheit? Wie beeinflusst die Corona-Pandemie das Auftreten von häuslicher Gewalt?

Diese und andere spannende Fragen rund um das Thema wollen wir mit unseren Expert_innen Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Prof. i. R. Dr. phil. Carol Hagemann-White, Allgemeine Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik und Frühe Bildung, Universität Osnabrück, Régine Aniambossou, Vorstand baobab – zusammensein e.V., Michael Gümbel, Berater und Leiter der Hamburger Beratungsstelle „Perspektive Arbeit und Gesundheit“, und Anne Wizorek, selbstständige Beraterin für digitale Medien, Bloggerin, Autorin und feministische Aktivistin, diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Cosima Schmitt, Journalistin und ZEIT-Autorin.

Termin: 25. November 2020

Uhrzeit: 17.00 bis 18.30 Uhr

Format: Livestream

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/249462?cHash=7606e84b4686b1d53bf639a34547e7f

Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie unter:

www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=249462

HINWEIS

Technische Voraussetzungen: PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugriff, Audio- und Videokanal, plus aktuellem Internet-Browser. Steht dies nicht zur Verfügung, können Sie auch über Ihr Smartphone teilnehmen.

Livestream über: www.fes.de/niedersachsen und über Facebook: FES-Niedersachsen

Wir bitten um Anmeldung bis zum 24.11.20

Die Zugangsdaten werden nach verbindlich erfolgter Anmeldung am 24.11.20 verschickt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Diese Einladung darf gern an interessierte Personen im Umfeld weitergeleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Niedersachsen
Theaterstraße 3, Haus A (5.OG), 30159 Hannover
Tel.: 0511 357708-30, Fax: 0511 357708-40
Internet: www.fes.de/niedersachsen
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