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Ein großer Schritt nach vorn

Nachricht 20. November 2018

Evangelische Frauen begrüßen Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene sexualisierter Gewalt im kirchlichen Bereich

Pressemitteilung vom 15. November 2018

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beschloss gestern die Bereitstellung von 1,3 Millionen Euro für die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Kirche. "Dies sind Schritte in die richtige Richtung", so die Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD), Susanne Kahl-Passoth. "Auch die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Betroffene und die geplanten Studien zur Aufklärung des Dunkelfeldes und von Risikofaktoren in der evangelischen Kirche sind wichtige Maßnahmen." Im Vorfeld der Synode hatte die Mitgliederversammlung der EFiD am 8. November einen Forderungskatalog zur sexualisierten Gewalt im kirchlichen Bereich erarbeitet.

"Eine große Herausforderung stellt sich nun für die evangelischen Landeskirchen", betont Angelika Weigt Blätgen, stellvertretende Vorsitzende der EFiD. "Das eine sind die unabhängigen Kommissionen, die es nun in allen Landeskirchen geben soll. Das andere ist die konkrete Beratungs- und Begleitungsarbeit. Hier müssen angemessen finanzierte Fachstellen eingerichtet werden, die die Betroffenen unterstützen."

Hannover, 15. November 2018

Susanne Kahl-Passoth ist Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD).

Angelika Weigt-Blätgen ist stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD).

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