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Grafik: HkD

Diasporasonntag 2014

Impulse und Bausteine für einen Gottesdienst

am 1. Sonntag in der Passionszeit (Invokavit), 9. März 2014

"We are the champions – no time for losers?“
Mit Jakobus nachdenken über Sieger und Verlierer

 
Die Diasporakammer unserer Landeskirche legt zum Sonntag Invokavit am 9. März 2014 Impulse und Bausteine für einen Gottesdienst vor. Wir möchten damit Predigerinnen und Predigern, die für den ersten Sonntag in der Passionszeit Predigt und Gottesdienst vorbereiten, Anregungen und Ideen mit auf dem Weg geben und zugleich auf die Diaspora-Arbeit in der Landeskirche aufmerksam machen.

An dem ersten Sonntag in der Passionszeit wird die Wahlpflichtkollekte für die Diasporaarbeit in unserer Landeskirche gesammelt. Wir nehmen Anteil am Leben der Geschwister in der Diaspora und sind mit den Kirchen in Minderheitssituationen verbunden.

Der Predigttext des Sonntags Invokavit aus Jakobus 1, 12 – 18 führt Sie für diesen Gottesdienst in die Spur der Sockelmentalität. Wie gern sind wir doch alle dabei, einmal im Leben auf den Sockel gehoben zu werden. Glaubende sehen sich manchmal als Siegertypen. Sind es vielleicht ja auch! Nur aus welchem Anlass oder durch welchen Umstand wurden sie denn Sieger? Mut zum Sieg ist schon wichtig! Aber übersehen wir nicht oftmals, dass es viel mehr Menschen und Situationen gibt, in denen Christen selber merken, dass sie nicht können, nicht mehr leben, nicht mehr aushalten, nicht mehr standhalten können.

Dieses Heft mit seinen unterschiedlichen Beiträgen will über den Apostel Jakobus eine Brücke schlagen zu einem sinnvollen, von Verantwortung geprägtem Leben aus Glauben. Sieger werden aus der Position des Verlierers, des Benachteiligten, des Deprimierten.
Die Urchristen brauchten damals einen Ausblick auf das Leben danach: nach dieser Zeit, nach ihrem Erleben. Sie waren so gepolt, dass sie selber etwas dazu beitragen sollten und wollten, um in Ewigkeit auf dem Treppchen stehen zu können. Jakobus lebt noch in der Vorstellung, jeder glaubende Christ kann sein eigenes Treppchen mit bestimmen. Wir heute sind eher der Meinung, dass der Glaubende von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes lebt und seinen „Siegeskranz“ ausschließlich geschenkt bekommt.

Unsere Gottesdienstbesucher hier und in der Diaspora brauchen für je ihre persönliche und gemeindliche Situation den Mut zum Glauben und den Ausblick auf Gottes Nahesein. Für uns kommt noch eins dazu, dass wir mit unseren Gebeten und verschiedenartigen Hilfen den Glaubenden der Diaspora zeigen, dass wir ihnen im Namen Gottes beistehen.

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We are the champions – no time for losers?

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Ansprechpersonen

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Lars-Torsten Nolte

Referent für Kirche in Europa
Diplom-Sozialwirt

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Sabine Brandt

Fachbereichsassistentin