kopfgrafik_transparent_zu_weiss_diakone_

Grafik: HkD

Das Bewerbungsverfahren - Umgang mit Bewerbungsfristen

In der Stellenausschreibung ist eine Frist für die Bewerbung gesetzt.

Der Ablauf der Bewerbungsfrist schließt die Zulassung nachträglicher Bewerbungen nicht aus, da die Bewerbungsfrist keine Ausschlussfrist ist. Bei sachgerechten Erwägungen können daher auch verspätet eingegangene Bewerbungen in die Auswahl mit einbezogen werden. Ist bereits eine Vorauswahl getroffen, so kommt die Zulassung nachträglicher Bewerbungen einem Verfahrensabbruch gleich, der nur bei sachlichen Gründen zulässig ist.

Um Irritationen zu vermeiden, sollten Entscheidungen über die Besetzung einer Stelle nur nach Ablauf der Bewerbungsfrist getroffen werden. 

Grundsätze zu Auswahlkriterien

Bringen mehrere Bewerber oder Bewerberinnen die Voraussetzungen für die zu besetzende Stelle mit, ist auf Grundlage der objektiven Auswahlkriterien eine Auswahlentscheidung nicht möglich. Subjektive Voraussetzungen wie das Alter, die Berufserfahrung oder Fähigkeiten eines/r einzelnen Bewerbers/in können dann berücksichtigt werden.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber sind dann vor anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern zu bevorzugen, wenn diese nach den allgemeinen Leistungskriterien im Vergleich zu den übrigen Kandidaten/innen gleichwertig sind und dem keine sachlichen Gründe entgegenstehen.

Eine bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern setzt also voraus, dass diese aufgrund ihrer Ausbildung in ihren Fähigkeiten und Leistungen für die angestrebte Verwendung im Vergleich zu nicht behinderten Konkurrenten/innen „absolut gleich geeignet“ sind.

Liegen Vermittlungsvorschläge der Arbeitsagenturen und Integrationsfachdienste oder Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen vor, hat der Arbeitgeber gemäß § 81 SGB IX die Schwerbehindertenvertretung und die Mitarbeitervertretung unmittelbar nach Eingang darüber zu unterrichten.

siehe dazu: Qualitätshandbuch, Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Bewerbungscoaching für Diakone und Diakoninnen

Die schriftliche Bewerbung liefert oftmals die Voraussetzung, dass überhaupt eine Einladung zum Bewerbungsgespräch ausgesprochen wird. Sie ist die Visitenkarte. Sie ist Türöffner und zugleich Ausdruck für ein Bewerbungsinterresse, das eine gute Kenntnis über das geforderte Stellenprofil mit einer klaren Auskunftsfähigkeit zum eigenen Personalprofil zu verknüpfen vermag.

Bewerbungscoaching bietet die Personalberatung für Diakone und Diakoninnen.