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Grafik: HkD

Kirchliche Strukturen

Strukturen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

1. Haus kirchlicher Dienste

Das Haus kirchlicher Dienste unterstützt und ergänzt als übergemeindliche Einrichtung die Arbeit der Kirchengemeinden und Kirchenkreise in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Aktuelle Themen und Fragestellungen werden vom Haus kirchlicher Dienste aufgegriffen und bearbeitet, so dass Ihnen die Inhalte für Ihre kirchliche Arbeit vor Ort zur Verfügung stehen. Die Referentinnen und Referenten entwickeln Materialien, sorgen für die Weiterbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen, beraten individuell und führen qualifiziert den inner- und außerkirchlichen Dialog.

www.kirchliche-dienste.de

5. Kirchenkreistag

Der Kirchenkreistag setzt sich aus gewählten Gliedern der Kirchengemeinden, dem Superintendenten oder der Superintendentin, bis zu zehn berufenen Mitgliedern und den im Kirchenkreis wohnenden Mitgliedern der Landessynode oder des Kirchensenats zusammen.

Er beschließt den Haushaltsplan einschließlich des Stellenplanes des Kirchenkreises, die Finanzsatzung einschließlich des Stellenrahmenplanes, er schafft Einrichtungen im Kirchenkreis, er wählt den Superintendenten oder die Superintendentin und beschließt über Anträge an die Landessynode.

Mehr zum Kirchenkreistag finden Sie auf www.gemeinde-leiten.de.

6. Kirchenkreisvorstand

Dem Kirchenkreisvorstand gehören folgende Mitglieder an: der Superintendent oder die Superintendentin sowie neun vom Kirchenkreistag gewählte Mitglieder, von denen drei fest angestellte Pastoren oder Pastorinnen und sechs nicht ordinierte Gemeindeglieder sein müssen. Den Vorsitz führt der Superintendent oder die Superintendentin.

Der Kirchenkreisvorstand führt die laufenden Geschäfte des Kirchenkreises, unterstützt und berät den Superintendenten oder die Superintendentin, fördert die Arbeit der Kirchengemeinden und führt die Aufsicht über die Kirchenvorstände. Er beschließt über die Besetzung der Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kirchenkreis und ist für die Verwaltung des Vermögens des Kirchenkreises verantwortlich.

Weitere Erläuterungen gibt die Kirchenkreisordnung.

7. Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand ist ein von den Kirchengemeindemitgliedern gewähltes Organ, dass gemeinsam mit dem Pfarramt die Gemeindearbeit verantwortet.

Die genauen Aufhaben regelt die Kirchengemeindeordnung.

Weitere Infirmationen zur Arbeit des Kirchenvorstands sowie Materialien und Unterstützung finden Sie auf der Seite: 

www.gemeinde-leiten.de

8. Landesbischof

Die geistliche Leitung und Aufsicht in der Landeskirche hat der Landesbischof. Er wird von der Synode gewählt. Nach Vollendung seines 65. Lebensjahres tritt der Bischof in der Regel in den Ruhestand.

Der Landesbischof vertritt die Landeskirche im kirchlichen und öffentlichenLeben. Hierbei stehen ihm eine Vielzahl einzelner Befugnisse zu. Er ernennt kirchliche Amtsträger, hat Kanzelrecht in allen Gemeinden der Landeskirche, kann Visitationen vornehmen, ordinieren und Kirchen einweihen.

Schließlich trägt er in besonderer Weise Verantwortung für das Zusammenwirken der Organe in der Landeskirche. Sein Vorsitz im Kirchensenat, im Bischofsrat sowie im Landeskirchenamt ist deshalb in unserer Kirchenverfassung festgeschrieben.

Zur Webseite des Landesbischofs

9. Landeskirchenamt

Das Landeskirchenamt verwaltet als oberste kirchliche Verwaltungsbehörde die „inneren und äußeren Angelegenheiten der Landeskirche“ (Art. 92 Kirchenverfassung) und ist zuständig für alle Sachverhalte, die nicht ausdrücklich einem der anderen Organe der Kirchenleitung zugewiesen sind.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gemeinde-leiten.de.

Zur Website des Landeskirchenamtes

10. Landessuperintendent/in

Die Landessuperintendenten und Landessuperintendentinnen bilden gemeinsam mit dem Landesbischof den Bischofsrat. Sie beraten unter anderem über die Besetzung von kirchlichen Ämtern, die Ausgestaltung der theologischen Ausbildung und grundlegende liturgische Fragen.

Die Landessuperintendenten und Landessuperintendentinnen nehmen die geistliche Leitung und Aufsicht in einem Sprengel wahr. Dort haben sie Kanzelrecht in allen Gemeinden, vertreten die Landeskirche in der Öffentlichkeit, ordinieren, weihen Kirchen ein und nehmen Visitationen vor. Durch Konvente fördern sie die Gemeinschaft der Geistlichen im Sprengel und die angemessene Ausrichtung des pfarramtlichen Dienstes.

Zur Seite des Bischofsrates

11. Landessynode

Die Landessynode ist das gewählte Parlament der Landeskirche. Sie repräsentiert durch ihre Zusammensetzung und gemeinschaftliche Willensbildung zugleich Einheit und Vielfalt der Kirchenmitglieder, der Gemeinden und der Einrichtungen der Landeskirche.

Die Landessynode tagt zweimal im Jahr und beschließt die Kirchengesetze, den Haushaltsplan der Landeskirche und die Art und Höhe der zu erhebenden Landeskirchensteuern.

Alle Einrichtungen und Stellen der Landeskirche werden von der Landessynode in ihrem Wirken begleitet. Dazu behandelt die Synode Vorlagen und Berichte der landeskirchlichen Organe sowie Eingaben aus der Landeskirche. Sie wählt den Landesbischof, die Mitglieder des Landessynodalausschusses, die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Kirchensenates sowie Synodale für gliedkirchliche Zusammenschlüsse.

Zur Webseite der Landessynode

12. Landessynodalausschuss:

Zwischen den Tagungen der Landessynode nimmt der Landessynodalausschuss (LSA) die Aufgaben der Landessynode wahr. Er besteht aus sieben Mitgliedern (drei Ordinierten und vier Nichtordinierten). Über Zustimmungsrechte ist er an der Rechtssetzung, der Haushaltsführung und der Geldverwaltung der Landeskirche beteiligt.

Er berät die anderen Organe der Landeskirche in wichtigen kirchenleitenden Angelegenheiten und überwacht die Ausführung von Beschlüssen der Landessynode.

Zur Webseite des Landessynodalausschusses (LSA)

13. Senat

Der Kirchensenat berät als „runder Tisch“ alle Fragen des kirchlichen Lebens. Ihm kommt in besonderer Weise die Aufgabe zu, die Einheit der Kirche zu wahren und zu repräsentieren.

Im Kirchensenat versammeln sich deshalb die Verfassungsorgane bzw. deren Vertreter (Landesbischof, Landessynodalausschuss, Landessynode, Landessuperintendenten, Landeskirchenamt) sowie weitere Glieder der Landeskirche.

Der Kirchensenat wirkt mit bei der Wahl des Landesbischofs, bei der Bildung der Landessynode und bei der Gesetzgebung. Unaufschiebbare Gesetzesvorlagen kann der Kirchensenat selbst als Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen.

Hinzu kommen viele Einzelbefugnisse wie die Ernennung der Landessuperintendenten und der Mitglieder des Landeskirchenamtes.

Zur Webseite des Kirchensenats

14. Sprengel

Ursprünglich bezeichnete der Sprengel den bischöflichen Wedel zum Aussprengen des Weihwassers. Das Sinnbild geistlicher Macht wurde in der Hannoverschen Landeskirche auf den Amtsbereich der Landessuperintendenten übertragen, der allerdings vor allem durch „die Macht des Wortes“ wirkt. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist in sechs Sprengel aufgeteilt.

Eine Karte und Kontakt zu den Sprengeln finden Sie hier.

15. Superintendent/in

Der Superintendent oder die Superintendentin soll das kirchliche Leben im Kirchenkreis anregen und fördern, für die Zusammenarbeit aller Kräfte im Kirchenkreis sorgen sowie Missständen und Gefahren entgegenwirken. Er oder sie vertritt den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit und hat die Aufsicht über alle zum Kirchenkreis gehörenden Kirchengemeinden und Pfarrämter sowie über alle Mitarbeitenden, die im Dienst der Verkündigung tätig sind.

Mehr zum/r Superintendent/in auf www.gemeinde-leiten.de.

Schaubild der kirchlichen Strukturen

Auf den Webseiten der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finden Sie ein Schaubild, dass zeigt, wie die einzelnen Gremien und Organe miteinander zusammenhängen.

Zum Schaubild

Karte der Sprengel und Kirchenkreise

Auf den Seiten der Ev.-luth. Landeskirche gibt es ebenfalls eine Karte aller Sprengel und Kirchenkreise. Über einen Klick gelangt man so auch zu Ansprechpersonen.

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