Grafik: HkD

Supervision

Nachricht 11. Februar 2020

Wie und wann kann ich Unterstützung in Anspruch nehmen?

Supervision kann zu verschiedenen Zeitpunkten im Laufe der beruflichen Tätigkeit in Anspruch genommen werden. Ein Supervisionsprozess umfasst in der Regel 10 – 15 Einheiten à 60 – 90 Minuten im Einzelsetting sowie 120 – 180 Minuten für Gruppen- und Teammaßnahmen.

Der Pastoralpsychologische Dienst in den Sprengeln bietet Supervision ohne Antragsstellung und kostenfrei an.

Andere Supervisionen können beim Anstellungsträger beantragt werden und erhalten eine Bezuschussung von je einem Drittel der Kosten durch den Anstellungsträger sowie durch das Fortbildungsreferat im Landeskirchenamt.

In bestimmten Supervisionsfeldern und bei angeordneter Supervision trägt der Anstellungsträger alle Kosten.

Was ist unter Supervision zu verstehen?

Supervision ist berufliche Beratung und Prozessbegleitung an der Schnittstelle von Person und Organisation und wird von der Landeskirche als wichtige Unterstützungsmaßnahme begrüßt und unterstützt.
Supervision bietet Raum, die eigene berufliche Praxis zu reflektieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Veränderungsprozesse zu begleiten.

Themen können sein: Einarbeitung in ein neues Arbeitsfeld, Kommunikation und Zusammenarbeit, Umgang mit Veränderungsprozessen, Klärung der eigenen Rolle und der Arbeitsstrukturen, Fallbesprechung, Reflexion des Leitungsverhaltens, Zielklärung, Konfliktmoderation, berufliche Weiterentwicklung, Life-Balance und Gesundheitsprävention u.v.m.

Wie wird gearbeitet?

In der Einzelsupervision werden individuelle berufliche Themen der Person in einem darauf abgestimmten Prozess bearbeitet.

In der Gruppensupervision, z. B. Balintgruppen und Fallbesprechungsgruppen, werden Fälle aus dem eigenen Arbeitsfeld gemeinsam reflektiert. Die Gruppen können berufsspezifisch oder interdisziplinär zusammengesetzt sein.

Teamsupervision bietet beruflichen Teams Raum zur Teamentwicklung, zur Strukturierung von Arbeitsprozessen und zur Kommunikationsverbesserung.

Es wird ressourcen- und lösungsorientiert gearbeitet mit verschiedenen Gesprächs- und Kommunikationsmethoden, beraterischen Ansätzen sowie mit kreativen z.B. visuellen Impulsen und Tools. Dies wird jeweils individuell und prozessbezogen auf das Thema abgestimmt.  

Wer bietet es an?

  • Supervisorinnen und Supervisoren der landeskirchlichen Liste
  • Der Pastoralpsychologische Dienst in den Sprengeln
  • Supervisorinnen und Supervisoren in den Ev. Lebensberatungsstellen in den Kirchenkreisen

Wer ist für die Diakon*innen Ansprechpartnerin?

  • Die Fachstelle für Supervision und Coaching im Zentrum für Seelsorge
  • Die Pastoralpsychologin oder der Pastoralpsychologe im Sprengel
  • Die Ev. Lebensberatungsstelle im Kirchenkreis


Alle Personen gewähren absoluten Vertraulichkeitsschutz und helfen zu klären, welche Beratungsform und welches Setting angemessen ist.