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Grafik: HkD

Von "Klein-Petersburg" zur Materialstelle

Nachricht 15. März 2018

Mit Diakoninnen und Diakonen in Peine on tour

Peine, 13.3.2018: „Als erstes fahren wir in die Martin-Luther-Kirche Edemissen – die ist zum Staunen“ Diakonin Caro Gärtner sitzt am Steuer des KKJD-Bullis. Mit ihr sind alle weiteren Diakon*innen des Kirchenkreises für einen Vormittag unterwegs. Als Reiseproviant sind Wasser, Saft und Obst an Bord. Die Fahrt haben die Diakon*innen des Kirchenkreises geplant. Am Bahnhof Peine steigt die Beauftragte für Diakone und Diakoninnen, Kerstin Dede, zu. Sie wollen an diesem Vormittag miteinander ins Gespräch kommen, und einige markante Orte des Kirchenkreises präsentieren.

Edemissen, die erste Station, im Zentrum der Nordregion des Kirchenkreises, liegt auf dem Gebiet dreier Landkreise. Die Martin-Luther-Gemeinde finanziert mit einem Förderverein einen Stellenanteil für eine Diakonin, damit die Konfirmandenarbeit gestärkt wird. „Ich war gern auf dieser Stelle. Einige Jahre“, so Diakonin Franziska Bendrien, „aber es sind nur 6 Stunden“.

Die Diakon*innen des Kirchenkreises haben nun ein neues Konzept entwickelt, um in allen Regionen des Kirchenkreises Kinder- und Jugendarbeit anzubieten (Jahresprogramm ).

Auf dem Weg zur nächsten Station erläutert Diakon Axel Steiner die Grundsätze seiner Arbeit und seine Erkenntnisse zum Kirchenkreis: „Peine ist eine von Arbeitern geprägte Stadt. Insbesondere an den Randlagen des Kirchenkreises orientieren sich die Menschen nach Hannover, Braunschweig oder Hildesheim. Jugendliche sind vielfach in Vereinen organisiert,  egal ob Sportjugend oder Junggesellschaften. Dies hat natürlich bestimmte Konsequenzen für unsere Arbeit“.

Und weiter geht’s nach Equord, Region Süd-West des Kirchenkreises. „In dieser Kirche, die auch „der kleine Petersdom“ genannt wird, waren wir alle noch nicht“, so Diakon Ulrich Schön, der seit einigen Monaten als Kreisjugendwart für den Kirchenkreis tätig ist.

Werner Bähr, seit 1981 Pastor in der Gemeinde, stellt die Geschichte dieses besonderen Baus vor und verweist auf den Stammbaum des Erbauers, dessen Nachfahren im Widerstand gegen Hitler tätig waren.

Nächste Station: die Materialstelle „Dafür ist unser Kirchenkreis bekannt.“ Die Idee, eine Materialstelle einzurichten, hatte Diakon i.R. Werner Zimmermann. Es fing ganz klein an. Hier ist alles zu finden vom kleinen Holzdübel über eine Plottermaschine bis hin zu mehreren Hüpfburgen. Alles kann ausgeliehen werden. Die inzwischen riesig angewachsene Materialstelle überrascht mit einer peniblen Systematik und Ordnung. Sie verbirgt sich recht unscheinbar in einem alten Gemäuer und wird vom Materialwart Peter Izzo verwaltet. „Wir haben sogar einen eigenen shop , erläutert Diakonin Annika Schulze, „davon können andere Kirchenkreise nur träumen“.