Teures Open Air - Kino im Garten der Kirchengemeinde

06. Juli 2020

Corona macht kreativ. Viele Kirchengemeinden möchten auf ihr Angebot, Filme zu zeigen, nicht verzichten und verlegen das Gemeindekino in den Pfarrgarten. Die Idee dahinter ist schön, aber leider gegen geltende Gesetze. 

Hintergrund ist, dass Verleiher der Filme bei Open-Air-Veranstaltungen nicht mehr kontrollieren können, wieviele Menschen tatsächlich den Film sehen. Im besten Fall überprüfen die Verleiher das nicht, rechtens ist es trotzdem nicht. Im schlechtesten Fall wird die Vorführung spontan überprüft, eine Klage steht ins Haus und die Kirchengemeinde muss entsprechend zahlen. Das kann sehr teuer werden, denn es werden dann Gebühren fällig, die denen von kommerziellen Kinobetreibern entsprechen. 

Abgesehen von einer zu erwartenden Strafe, steht der Sinn nach gerechtem Handeln im Vordergrund. 

Hier finden Sie noch einmal alles, was bei Filmvorführungen erlaubt ist und was Sie lieber vermeiden sollten.

Stellen wir uns vor, wir gehörten zu den Kulturschaffenden, die ihren Lebensunterhalt mit Filmen verdienen und im Nachbargarten gibt es die Vorführung kostenlos für alle.

Kontakt

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Anja Klinkott
Tel.: 0511 1241-501

Verwaltungsangestellte
Medienpädagogin