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Foto: wellphoto/fotolia.de, Grafik: HkD

Zyklus der Sprengelarbeitskreise beendet

Nachricht 27. November 2015

Am Montag, dem 9. November 2015, ging der diesjährige Zyklus der Sprengelarbeitskreise für die Besuchsdienstarbeit, in der Apostelgemeinde Sutthausen – Holzhausen in Osnabrück, zu Ende. Das Thema der Arbeitskreise lautete in diesem Herbst:

„Wenn Fremdes uns herausfordert…“ - Fremden und Fremdem begegnen

Insgesamt kamen, von Ende September bis Anfang November, ca. 300 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Besuchsdienstarbeit in 11 Sprengelarbeitskreisen (verteilt auf die 6 Sprengel) zusammen, um sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Aktualität des Themas weckte das Interesse noch einmal in besonderer Weise.

Das Thema für die Arbeitskreise wird zweimal im Jahr von einer Arbeitsgruppe festgelegt, die ausschließlich aus ehrenamtlich Mitarbeitenden besteht. So ist sichergestellt, dass die Themen ihren Sitz im Leben in der Erfahrung der gemeindlichen Besuchsdienstarbeit haben.

Die Arbeitsgruppe entfaltet auch in einem ersten „Brainstorming“ verschiedene Aspekte des gefundenen Themas. Aus diesen Impulsen und Anregungen heraus hat dann die Geschäftsstelle im Haus kirchlicher Dienste die Aufgabe, eine Arbeitshilfe zu erstellen, die dann den Arbeitskreisen zugrunde liegt. Diese Arbeitshilfe kann, wenn der Zyklus der Arbeitskreis-Treffen beendet ist, im Haus kirchlicher Dienste angefordert werden, denn sie soll ja der Fortbildung der Besuchsdienste in den Gemeinden dienen.

Auch in der Besuchsdienstarbeit müssen die Mitarbeitenden sich dem Thema stellen, dass so viele Menschen bei uns Schutz suchen. Ehrenamtliche treffen bei ihren Besuchen auf Menschen, die offen sind, vielleicht aufgrund eigener früherer Fluchterfahrungen, und akzeptieren, dass Menschen anderer Kultur und Religion bei uns Heimat suchen. Genauso treffen sie auf Menschen, die die Einwanderung kritisch bis feindlich betrachten und sich dem Thema nicht stellen mögen. Auch unter den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen dürfte es unterschiedliche Meinungen geben.
Das Thema wurde in den Sprengelarbeitskreisen in fünf Schritten entfaltet, die in der Arbeitshilfe ausführlich dargestellt sind:

  • Eigene Fremdheitserfahrungen
  • Fremdsein in der Bibel
  • Warum macht Fremdes Angst?
  • Wie können wir dem Doppelgebot der Liebe in 3. Mose 19 folgen „wenn der Nächste auch der Fremde ist“?
  • Wie kann ich reagieren, wenn ich bei einem Besuch auf das Thema“ Flüchtlinge“ angesprochen werde? I

In den Arbeitskreisen wird, unter Anleitung von Referentinnen und Referenten für die Besuchsdienstarbeit, die Arbeitshilfe in ihren einzelnen methodischen Schritten praktisch ausprobiert. Dies soll es den Leiterinnen und Leitern der gemeindlichen Gruppen dann ermöglichen, mit der Arbeitshilfe in ihren Besuchsdienstgruppen umzugehen. Dadurch wird hoffentlich die Fortbildung in den gemeindlichen Besuchsdienstgruppen unterstützt und Hilfestellung gegeben, sich für die Besuchsdienstarbeit relevante Themen auch selbst vor Ort zu erarbeiten.

Auch im Frühjahr werden wieder die Sprengelarbeitskreise stattfinden. Das Thema wurde von der Arbeitsgruppe bereits festgelegt. Pastor Andreas Chrzanowski, Beauftragter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge, wird die Arbeit der Blindenseelsorge unserer Landeskirche vorstellen.

Sind Sie neugierig geworden? Dann nehmen Sie teil! Wollen Sie sich im Nachhinein auch mit dem Thema „Wenn Fremdes uns herausfordert… -  Fremden und Fremdem begegnen“ befassen? Dann bestellen Sie die Arbeitshilfe bei uns. Wir werden sie Ihnen schnellstmöglich zuschicken.

Helene Eißen-Daub, Referentin für Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste
 

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Wenn Fremdes uns herausfordert. Fremden und Fremdem begegnen

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