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Foto: Stephan Eimterbäumer

IdeenExpo 2019

Nachricht 25. Juni 2019

Der IdeenExpo Stand der evangelischen Landeskirche, kreativ entwickelt vom Dialog-Netzwerk ShIft, bot Schüler*innen ein vielseitiges Angebot unter dem Motto "Gedanken, die die Welt verändern" über die Zukunft, Wünsche und die Welt nachzudenken. Das Herz des Standes war ein sogenanntes Mitmach-Exponat, das nach und nach aus vielen einzelnen Papp-Zahnrädern entstand. Dazu erhielt jede und jeder Interessierte ein blanko Zahnrad, das dazu einlud, seine Gedanken und Idee für die Welt darauf zu verschriftlichen. Ein toller Aufhänger, um mit den Schüler*innen ins Gespräch zu kommen.

 

Ins Gespräch gekommen sind wir über die Zukunft der Mobilität, über Ideen für eine saubere Umwelt und über Gewalt, Frieden und Ängste. Dass das Thema eine sehr große Rolle spielen wird, überraschte zwar kaum jemanden am Stand, dass sich Schüler*innen aber offenbar wirklich sehr intensiv mit dem Thema auseinander setzen, sich auch in ihrer Freizeit aktiv zu dem Thema engagieren und ehrlich in tiefer Sorge sind, wurde mir hier deutlicher als je zuvor. Wie begründet diese ist und und welche Forderungen sinnvoll sind oder auch nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten, entscheidend ist aber, dass wir es mit einer sehr engagierten und reflektieren Generation zu tun haben, die gerne nicht nur im Umweltbereich mehr Gehör finden würde.

Überrascht hat mich, wie häufig das Thema offene Grenzen und Weltgesellschaft fiel. Ein Thema, dass ich auf der IdeenExpo nicht vermutet hätte. Viele der jungen Leute wünschen sich die Auflösung von klassichen Ländergrenzen und sind der Meinung, dass wir die Probleme der Welt nur gemeinsam lösen können. Jeder was er kann, aber mit einer einheitlichen Steuerung. Für mich bot sich hier eine interessante Verknüpfung zu meinen Erfahrungen aus dem Bereich Arbeitswelt. Hier neigen schon immer mehr Unternehmen und deren Philosophien dazu, der komplexen Welt gemeinsam gegenüber zu treten. Ob und in wie weit diese Beobachtung Bestand hat, werde ich in nächster Zeit mal im Blick behalten.

Ich nehme eine tolle Erfahrung, intensive Gespräche und die gute Stimmung aller Mitwirkenden mit.

Herzlich grüßt

Laura Rinderspacher