Gebet in Corona-Zeiten

Fürbitten zum Tag der Arbeit

 

Gott der Liebe,
du bist solidarisch mit der Welt.

Wir erleben unruhige Zeiten.
Zu dir kommen wir mit unseren Bitten,
für uns selbst, für die Menschen in unserem Land,
auf der ganzen Welt.

1.

Wir bitten dich für alle im Homeoffice
besonders für die, die ihre Kolleginnen und Kollegen vermissen.
Für alle, denen die Ungewissheit zu schaffen macht
und für alle, die in dieser Zeit Momente der Niedergeschlagenheit erleben; schenke Ihnen Mut.

2.

Wir bitten dich für alle, die in diesen Wochen mehr Stress bei der Arbeit haben. Weil ihre Aufgaben anders sind, weil es mehr zu tun gibt oder weil sie fürchten müssen, sich anzustecken. Besonders beten wir für alle, die in Praxen und Krankenhäusern arbeiten.

3.

Wir bitten dich für alle, die in dieser Zeit ihre Kinder zu Hause betreuen müssen; für alle, die ihren Kindern beim Schulunterricht helfen. Wir beten auch für die Kinder – dass sie mit dem neuen Lernen zurechtkommen.

4.

Wir bitten dich für alle, die arbeitslos geworden sind oder als Selbstständige keine Aufträge mehr haben.
Und für alle, die durch Kurzarbeit Verluste erleiden.
Wir beten für die Jugendlichen, die in diesem Jahr einen Ausbildungsplatz suchen.

5.

Wir danken für vielfältige Solidarität in dieser Zeit.
Lass sie auch in Zukunft tragen:
wenn es darum geht, dass Länder einander helfen – in Europa und darüber hinaus.
Und dass Solidarität eine Rolle spielt, wenn die Kosten der Krise innerhalb von Gesellschaften verteilt werden müssen.

6.

Wir bitten für die Menschen in den Ländern des globalen Südens. Für alle, die während des Lockdowns kein Einkommen erhalten, für alle, die keinen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung haben.

Du Gott der Hoffnung,
wir danken dir, dass du unsere Bitten hörst.

Du hältst die Welt in deiner Hand.
Sei bei uns auf dem Weg in die Zukunft.
Geleite und behüte uns.

Dir sei Lob in Ewigkeit.
Amen

 

Quelle: Stephan Eimterbäumer, kda, 2020

Zurück zur Hauptseite www.erstermai-kirche.de