ÜBERGANGSWEISE – Der Eintritt in den Ruhestand als neues Handlungsfeld für Kirche und Gemeinde

Fachtag für Pastor*innen, Diakon*innen; Kirchenvorsteher*innen und Ehrenamtliche, die an der Arbeit mit Älteren interessiert sind

In einer älterwerdenden Gesellschaft markiert der Übergang in den Ruhestand in besonderer Weise den Eintritt in eine neue Lebensphase. Die frisch Pensionierten haben bei guter Gesundheit noch einmal einen Lebensabschnitt von weiteren 20 bis 30 Jahren vor sich. Und in der Regel haben sie umgekehrt auch 30 bis 40 Jahre an Zeit in Beruf und Familie investiert. Ein Rückblick auf das, was losgelassen wird und eine Neuorientierung auf das, was nun noch vor einem liegen könnte, bestimmt diese Lebensphase in besonderer Weise. Ratgeber und Coachingangebote aus medizinischer oder psychologischer Perspektive nehmen zu. Wir meinen, dass es sich lohnt, den Übergang vom Erwerbsarbeitsleben in die erwerbsarbeitsfreie Phase auch stärker theologisch zu reflektieren und in der Praxis unserer Kirchengemeinden zu gestalten. Das Thema wird umso bedeutsamer, als die Welle der Babyboomer noch auf uns zurollt und damit die Zahl derer, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, erheblich zunimmt.
An diesem Fachtag wollen wir Fragen und Herausforderungen, die mit dem Ende des Berufslebens verbunden sind, in den Blick nehmen, Anregungen für die Gemeindepraxis geben und konkrete Gottesdienstentwürfe zum Übergang in den Ruhestand vorstellen.

Informationen zu den Ausführenden

Leitung: Anita Christians-Albrecht, Beauftragte für Altenseelsorge, Zentrum für Seelsorge
Dr. Dagmar Henze, Pastorin, Haus kirchlicher Dienste
Inken Richter-Rethwisch, Pastorin, Haus kirchlicher Dienste

Wann

Veranstalter

Arbeit mit Älteren
0511 1241-515 oder -593

Anmeldung / Kartenvorverkauf

Sabine Leudts-Diekmann
0511 1241-411

Eintrittspreis/Kosten

20 Euro