Foto: HkD

Initiative zu Pfingsten: Kirche bringt Segen für alle auf die Straße

Pressemitteilung 17. Mai 2021

Die Pandemie bringt viele Menschen an ihre körperlichen und seelischen Belastungsgrenzen. Eine Initiative der Kirche möchte in dieser Zeit neue Kraft spenden. Ab dem Pfingstwochenende verteilen Kirchengemeinden, Jugendgruppen und engagierte Christ*innen Segen auf Alltagswegen. Sie bringen Aufkleber mit der Aufschrift „Ich brauche Segen“ beim Bäcker, an der Eisdiele oder auf dem Parkplatz an und wollen damit Menschen außerhalb von kirchlichen Gebäuden Mut zusprechen. Ein QR-Code auf dem Aufkleber führt zur Webseite www.segen.jetzt, auf der Segensworte aus der Bibel zugesprochen werden.

„In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers erhalten alle Kirchengemeinden ein Materialpaket zum Ausprobieren als Auftakt zu dieser Aktion“, sagt Torsten Pappert, Referent für innovative Kirchenentwicklung im Haus kirchlicher Dienste (HkD). „Wenn Kirchengemeinden oder Gruppen als Segensbringer*innen wirken wollen, können weitere Mini-Plakate und Aufkleber im Shop der Stiftung Marburger Medien zum kleinen Unkostenbeitrag bestellt werden. Dort steht zudem ein Infopaket mit Gottesdienstentwürfen für die eigene Gemeindearbeit rund um das Thema Segen zum Download bereit.“

„Segen ist eine erlebbare Kraft“

Die Idee zu der ökumenischen Initiative hatte die rheinische Landespfarrerin Simone Enthöfer, als sie sich in der Corona-Zeit selbst oft nach Zuspruch sehnte: „Segen ist eine erlebbare Kraft. Es ist kein magischer Spruch, der mich von jetzt auf gleich in eine bessere Welt beamt, aber eine spürbare Botschaft Gottes in meinem Leben, die mich stärkend auf meinem Weg begleitet. Niemand muss einer bestimmten Konfession oder Religion angehören, um sich eine segnende Stärkung zusprechen zu lassen. Was wir als Kirche als wohltuend erlebt haben, wollen wir gerne mit allen teilen, die das Angebot in Anspruch nehmen möchten. Ich brauche Segen! Und vielleicht geht es auch anderen Menschen so wie mir.“ Pappert ergänzt: „In der dauernden Ausnahmensituation soll ein Zuspruch gut tun, das Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Wir freuen uns auf eine leise Segens-Offensive!“

Jeder Mensch ist aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen und somit auf ganz einfache Weise den Segen in die eigene Nachbarschaft zu tragen. Fotos von den Aufklebern im öffentlichen Raum können unter #ichbrauchesegen auf Social Media geteilt werden.

Die Initiative „Ich brauche Segen“

Hinter „Ich brauche Segen“ stehen über 20 Landeskirchen, Bistümer und freie christliche Werke, unter anderem die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, das Erzbistum Freiburg, die Stiftung Marburger Medien und die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi).

ansprechpartner zur Aktion

Torsten Pappert
Tel.: 0511 1241-669
Mobil: 0151 64 633 288

Referent für innovative Kirchenentwicklung