Eine gute Nachricht für alle: Der Vergabeausschuss „Friedensorte“ hat allen acht bisherigen Standorten die Weiterfinanzierung zugesagt. Das Gremium hatte die acht Friedensorte der Landeskirche Hannovers besucht, um sich ein eigenes Bild von der Arbeit vor Ort machen zu können. „Ich freue mich sehr, dass wir die Möglichkeit haben, alle acht Orte zukünftig weiter unterstützen zu können. Die Friedensorte sind und bleiben integraler Bestandteil der Friedensarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“, sagt Dr. Karin Köhler, Vorsitzende des Vergabeausschusses und Mitglied der Landessynode.
Bis 2024 setzt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers die Förderung der Friedensorte mit einer Gesamtsumme von einer Million Euro fort. Die Förderung ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Initiative „auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens“. Einen entsprechenden Beschluss zur grundsätzlichen Fortsetzung der Förderung hatte die Landessynode im November 2020 getroffen. Jeder Friedensort erhält eine individuelle finanzielle Förderung. Geplant ist die Unterstützung der Friedensorte in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising in Planung.
Im Rahmen einer Evaluation hatte sich eine Delegation des Vergabeausschusses bei Besuchen einen persönlichen Eindruck von der Arbeit vor Ort gemacht. Lisa Gellert, Friedensbeauftragte im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, sagt zu den Empfehlungen des Vergabeausschusses: „Ich bin wirklich beeindruckt von dem Engagement und der Leidenschaft der einzelnen Friedensorte und der jeweiligen Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber. Durch ihre Fachexpertise wird die Arbeit vor Ort lebendig und erfahrbar gemacht! Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“