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Missionswerk eröffnet neuen „Friedensort“

Nachricht 17. Juni 2021

Mit einer Online-Vernissage eröffnet das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen am Freitag in Hermannsburg einen Rundweg als „Friedensort2Go“. Ab 16 Uhr werden dabei Beiträge unter anderem des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister über die Online-Plattform Zoom ausgestrahlt, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Auf Anmeldung bis 14 Uhr werde ein Link zur Veranstaltung versendet.

Der „Friedensort2Go-Weg“ ist ein ausgeschilderter Pilgerweg in 6 Stationen, der durch Hermannsburg führt. Auf etwas über 4 Kilometern könnten die Pilgernden erleben, wie das Thema Frieden Menschen in der ganzen Welt beschäftigt, hieß es. An digital abrufbaren Inhalten der sechs einzelnen Stationen hätten Menschen aus der Region und den weltweiten Partnerkirchen des Missionswerkes mitgearbeitet. Anlaufpunkte auf dem Weg sind sechs Werke des Künstlerehepaares Natalia und Wladimir Rudolf aus Munster, die beide für den Weg entworfen haben.

Das Hermannsburger Projekt ist der achte „Friedensort“ in der hannoverschen Landeskirche. Bis 2024 will diese die Orte unter anderem von Bildungsstätten und Kirchengemeinden mit einer weiteren Million Euro fördern. Bereits zuvor gab es eine Förderperiode.

Bei der Eröffnung kommen auch das Künstlerpaar Natalia und Wladimir Rudolf zu Wort, ebenso wie die landeskirchliche Friedensreferentin Lisa Gellert und Missionswerksdirektor Michael Thiel. Projektleiterin Hannah Rose und Sprecherin Anette Makus vom Missionswerk geben Erläuterungen zum Weg. Sybil Chetty, Pastorin aus Südafrika, hält die Abschlussandacht.

Evangelischer Pressedienst (epd), Landesdienst Niedersachsen-Bremen